Eisspeedway-WM-Finale: Deutsche DMV Fahrer gefordert
Die Eisspeedway-Saison 2026 endet am kommenden Wochenende im niederländischen Heerenveen mit einem Doppelschlag: Am Samstag (18.30 Uhr) findet das dritte und letzte Finale der Einzel-Weltmeisterschaft statt. Nach den zwei Finalrennen in Inzell wird in Holland der Weltmeistertitel entschieden und die deutschen DMV-Spikepiloten werden versuchen, sich in der Schlusstabelle noch einmal zu verbessern.
Nach Inzell führt der Schwede Martin Haarahiltunen (36 Punkte), der allerdings verletzt ist, vor seinem Landsmann Niclas Svensson (34) und dem Finnen Max Koivula (32). DMV-Pilot Luca Bauer aus Reit im Winkl, der am zweiten Tag in Inzell Zweiter wurde, liegt auf Rang 4 (30 Punkte) –
Ihm fehlen nur 2 Punkte zu den Medaillenrängen. Ihm folgt als Fünfter mit Max Niedermaier (23) ein weiterer Fahrer des DMV.
Hans Weber, der in Inzell mit vier Stürzen wegen technischer Probleme ein rabenschwarzes Wochenende hatte, möchte sich in Heerenveen mit einem guten Rennen rehabilitieren.
Am Sonntag (14.00 Uhr) folgt in Heerenveen das Icespeedway of Nations, die offizielle Team-WM im Eisspeedway. Dabei sind die Nationalmannschaften von Schweden, Österreich, den Niederlanden, Tschechien, Finnland und Deutschland. Favoriten sind die Skandinavier aus Schweden und Finnland. Das deutsche Trio besteht aus den DMV-Fahrern Max Niedermaier und dessen Cousin Maximilian Niedermaier sowie Christoph Kirchner, die alle auch im Inn Isar Racing Team im DMV sind. Luca Bauer, der mit italienischer Lizenz fährt, tritt nicht für Deutschland an. Hans Weber, der in Heerenveen 2022 Vizeweltmeister wurde, wurde vom deutschen Teammanager Bernd Sagert nicht nominiert. Der Mannschaftstitel wird in 15 Vorläufen und einem Finale mit den zwei besten Teams entschieden.
Text und Foto: DMV
Eisspeedway-WM-Stand nach 2 von 3 Finalrennen:
1. Martin Haarahiltunen (S), 36 WM-Punkte
2. Niclas Svensson (S), 34
3. Max Koivula (FIN), 32
4. Luca Bauer (Reit im Winkl), 30
5. Max Niedermaier (Edling), 23
6. Heikki Huusko (FIN), 22
7. Franz Zorn (A), 21
8. Ove Ledström (S), 18
9. Lukas Hutla (CZ), 17
10. Sebastian Reitsma (NL), 15
11. Filip Jäger (S), 13
12. Jasper Iwema (NL), 7
13. Andrej Divis (CZ), 7
14. Christoph Kirchner (Halblech), 5
15. Leom Kramer (NL), 5
16. Hans Weber (Valley), 4
17. Maximilian Niedermaier (Fraueneuharting), 3
18. Franz Mayerbüchler (Inzell), 0
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