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2-Rad

Motocross in der MSJ

Motocross ist eine der spektakulärsten Motorsportarten, die viel Kondition und Einsatz verlangt. Beginnend mit dem 6. Lebensjahr kann sich der Jugendliche in 3 Schülerklassen bis in die Jugendklasse auf großen „echten“ 50, 65 und 80 ccm Motocross-Motorrädern hocharbeiten. Hier werden dann schon die ersten großen Sprünge gezeigt.

 

Alljährlich wird von der MSJ an wechselnden Locations der Motocross-Supercup durchgeführt.

 

MSJ Supercup:

Die Motorsportjugend (MSJ) im DMV schreibt für die Schüler- und Clubsportklassen 50, 65 und 85 cm für Fahrer aus allen Bundesländern den Deutschen MSJ Motocross-Supercup aus, der als Vergleichswettkampf der besten Nachwuchsfahrer aus den Landesmeisterschaften im Clubsport-Motocross dienen soll. Motocross ist eine Motorrad- und Quad-Sportart. Gefahren wird auf geländetauglichen Fahrzeugen mit langen Federwegen, progressiver Federkennlinie und grobstolligen Reifen.

 

Da die Wettkämpfe auf abgesperrtem, nichtöffentlichem Gelände stattfinden, müssen die Fahrzeuge nicht über eine Straßenzulassung verfügen. Sie verfügen somit in der Regel nicht über Anbauteile wie Blinker, Licht, Ständer, Kennzeichenhalter. Während der Motorcross-Sport mit Seitenwagen-Motorrädern an Popularität verloren hat, entstand durch die Beliebtheit von Quads eine neue Variante dieses Sports.

 

Die Fahrer sind mit einer umfangreichen Schutzausrüstung ausgestattet. Sie tragen Helme, Stiefel, Handschuhe, Knie-, Rücken- und Brustprotektoren.

Motocross-Rennen werden in unterschiedlichsten Modi ausgeführt. Es ist generell zwischen In- und Outdoor-Rennen zu unterscheiden. Indoor-Rennen werden gewöhnlich als Supercross und Outdoor-Rennen als Motocross bezeichnet. Supercross wird meistens im Winter ausgetragen, weil in dieser Zeit die Motocross-Strecken kaum oder nicht zu befahren sind. Die wichtigsten Austragungsebenen sind die Weltmeisterschaft und die Meisterschaften der American Motorcyclist Association. Seit 2005 gibt es auch eine Motocross-Weltmeisterschaft für Frauen.

 

Die Bezeichnung „Motocross“ ist eine Kontraktion der beiden Wörter Motorcycle (Motorrad) und Cross Country (Geländefahrt).

Quelle: Wikipedia

 

Motorradbiathlon in der MSJ

Das Motorradbiathlon ist ein Wettbewerb für Motorräder auf einem unbefestigten Rundkurs, der hauptsächlich in Deutschland verbreitet ist. Der Wettbewerb beginnt mit einer Startprüfung, auf der die Teilnehmer eine Laufstrecke von etwa 30 bis 60 Meter zurücklegen. Anschließend absolvieren die Teilnehmer eine Schießprüfung mit Luftgewehr auf Klappscheiben und eine Fahrprüfung auf einem relativ unbefestigten, mehrmals zu durchfahrenden Rundkurs. Die Fahrzeit beträgt etwa 30 bis 40 Minuten.

 

Austräger des Motorradbiathlon sind die regionalen Motorsportverbände in Deutschland. Einmal jährlich werden Deutsche Meisterschaften ausgetragen.

 

Trial in der MSJ

Der Begriff Trial stammt aus England, wo vor ungefähr 70 Jahren erstmals Unerschrockene versuchten, mit den zu jener Zeit unzureichenden Motorrädern unwegsames Gelände zu durchqueren. Das war zu jener Zeit wesentlich schwieriger als heute, und der Ausdruck „try“ = versuchen, beschreibt am besten, was die Unentwegten damals eigentlich taten. Bald veränderte sich die Bezeichnung in „TRIAL“, es entstanden den Geländeschwierigkeiten besser angepasste Maschinen, die Fahrtechniken verfeinerten sich im Lauf der Entwicklung, und Trialfahrer wurden Meister der Balance und des Stils, womit sich diese Motorsportart zur Hohen Schule des Motorsports auf zwei Rädern entwickelte.

 

Im Vordergrund steht beim Trial die Maschinenbeherrschung in den „Sektionen“ genannten Sonderprüfungen. Die Fahrtzeit spielt eine untergeordnete Rolle, obwohl die Höchstfahrzeit festgelegt ist, um eine Veranstaltung überhaupt im Griff zu behalten. Diese Sektionen sind von erfahrenen Spezialisten ausgesucht; ein mindestens 1,2 m breiter Kurs durch Gräben, Schlamm, über Wurzeln, Steine und hohe Stufen, enge Kehren um Bäume oder andere Hindernisse herum ist möglichst fehlerfrei zu durchfahren. Anfang und Ende der Sektion sind mit A- und E-Schildern gekennzeichnet, nur zwischen diesen wird eine Punktwertung durchgeführt. Fehlerfrei bedeutet, alle Schwierigkeiten fahrend zu überwinden, also nicht anhaltend, schiebend oder gar stürzend, aber auch ohne Nachhelfen mit den Füßen. Dies sind alles Fehler, die dem Fahrer auf einer mitgeführten Punktekarte mit unterschiedlicher Wertung vermerkt werden. Berühren des Bodens mit dem Fuß: einmal = 1 Punkt, zweimal = 2 Punkte, mehr als zweimal = 3 Punkte, Absteigen, Sturz, Berühren der Begrenzungen und Anlehnen daran = 5 Punkte. Gewertet wird in einer Sektion nur der schwerste Fehler, mehr als 5 Punkte kann der Fahrer pro Sektion also nicht bekommen, es sei denn, er verweigert die Durchfahrt. Vor Beginn der Sektion stellt der Fahrer seine Maschine ab, geht zu Fuß die Sonderprüfung ab, sucht sich eine ihm geeignet erscheinende Fahrspur aus und beobachtet seine Konkurrenz bei der Durchfahrt, um eventuell eigene Fehler zu vermeiden.

 

Zulässig ist es auch in vielen Wettbewerben, dass jeder Fahrer einen Helfer einsetzt. Dieser darf jedoch nicht direkt eingreifen, sondern sich nur verbal einschalten. Verstöße werden mit Strafpunkten belegt, auch, wenn sich der Helfer mit dem Motorrad seines Fahrers an der Sektion anstellt, sich mit dem Punktrichter über die Bewertung seines Fahrers streitet oder die Sektion ohne die Zustimmung des Punktrichters betritt.

 

Der Trialfahrer fährt meist langsam, manövriert Vorder- und Hinterrad zentimetergenau, hebt mit einem Gasstoß das Vorderrad gekonnt auf eine Stufe herauf, überspringt Hindernisse, immer im Bestreben, die Sektion fehlerfrei zu absolvieren. Punktrichter beobachten jede Bewegung von Fahrer und Maschine, nicht der schnellste „dab“, das leichte Aufsetzen eines Fußes auf den Boden, darf ihnen entgehen; der richtige Schwierigkeitsgrad einer Sektion gilt dann als erreicht, wenn sie von zwei oder drei Fahrern ohne Fehler bewältigt wird.

 

Gefahren wird mit speziellen Trial-Motorrädern. Die Maschinen haben große Bodenfreiheit, geringes Gewicht, großen Lenkeinschlag sowie Motoren, die auf die leiseste Drehung des Gasgriffes reagieren. Ein wichtiger Faktor sind außerdem die Reifen, erst der richtige Reifen in Verbindung mit einem der Sektion angepassten Luftdruck sichert den nötigen Vortrieb, und der kann über Sieg oder Niederlage entscheiden.

 

Für den Fahrer ist ein gewisses Trainingspensum unerlässlich, zu dem nicht nur das Fahren mit dem Motorrad gehört; auch Ausdauer, Schnellkraft und Konzentrationsfähigkeit bedürfen der dauernden Übung. Der interessierte Anfänger schließt sich zweckmäßigerweise einem Motorsportclub an; dieser steht dann dem Enthusiasten mit Rat und Tat und meistens noch mit eigenem Trainingsgelände zur Seite. Außerdem veranstaltet der dann auch Wettbewerbe, in denen man sein frisch erworbenes Können gleich mit anderen messen kann. Der Trialsport ist also eine Sportart, bei der dem Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine eine wichtige Bedeutung zukommt. So profitiert der durch das Trialfahren geschulte Motorradfahrer von der verbesserten Maschinenbeherrschung auch im Straßenverkehr des Alltags, denn er meistert sein Motorrad sicher in allen erdenklichen Situationen.

 

Motorrad-Trial besteht im Wesentlichen aus zwei Sparten, dem Oldtimer-Trial und „modernem“ Motorrad-Trial. Es gibt für beide Arten Wettkämpfe. Wettkämpfe bestehen aus vier Runden mit meist 7 oder 8 Sektionen. Es gibt aber auch Wettkämpfe mit drei Runden je 10 Sektionen. Die Sektionen sind meistens mit einem Absperrband (rot/weiß), einem A(Anfang)- und einem E(Ende)-Schild gekennzeichnet. Für Gerechtigkeit in Sachen Schwierigkeitsgrad sorgen verschiedene Klassen (siehe Klassen), die in Farben unterteilt sind. Jeder Teilnehmer erhält jede Runde eine Punktekarte, auf der seine „Strafpunkte“ eingetragen werden:

 

Absetzen des Fußes: 1 Strafpunkt (maximal 3 möglich; dann durchfüßeln der Sektion gerechtfertigt) Sturz, Rückwärtsrollen oder Abstellen des Motors: 5 Strafpunkte (erfordern das Verlassen der Sektion)

 

Auch Indoor-Trial hat seinen Ursprung in England. Diese Hallenvariante entwickelte sich erst vor einigen Jahren, als man den Sport einer größeren Öffentlichkeit bekannt machen wollte.

 

Jede Mannschaft hat drei Fahrer, von denen jeder ein Drittel der Sektionen fahren muss. Bei sechs Sektionen muss also jeder zweimal fahren. Es gibt folgende Bewertungen: Ohne Fuß: 0 Punkte; Ein Fuß: 1 Punkt; Zwei Füße: 2 Punkte; Drei Füße: 3 Punkte; mehr als drei Füße: 3 Punkte; Sturz: 5 Punkte; Verlassen der Sektion: 5 Punkte. Bei 5 Punkten wird der Fahrer ausgeschlossen. Die Mannschaft mit den wenigsten Punkten gewinnt.

 

Bahnsport in der MSJ

Bahnsport oder Speedwayrennen finden auf einer flachen, ovalen Strecke mit einem Untergrund aus Kalksandstein, Sand oder Gras statt. Laut offizieller Definition handelt es sich um einen „Belag aus Granit, Schiefer, Ziegel-Granulat oder ähnlichem ungebundenen Material auf einem Untergrund aus fester Erde“.[1] Die Rennfahrer legen ihre Maschinen seitwärts in die Kurven (sogenanntes Powersliding), wobei die Hinterräder nach außen „ausschlagen“ und sie mit den Vorderrädern um die Kurven steuern (siehe Bilder).

 

Bei einem Speedwayrennen starten vier oder sechs Fahrer gleichzeitig in einem stehenden Start. Ihre Motorräder müssen mindestens 80 Kilogramm wiegen, haben keine Bremse und nur einen Gang. Die Motoren sind 500 cm³ Einzylinder-Viertakter mit Methanol als Kraftstoff. Es werden Geschwindigkeiten bis zu 130 km/h (auf den Geraden) erreicht.

 

Ein Rennen über vier Runden dauert bei einer Bahnlänge von 300 bis 400 Metern in etwa eine Minute.

 

Der wichtigste Speedwaywettbewerb ist die Speedway-WM, die seit 1995 im Grand-Prix-System ausgetragen wird. Der Fahrer, der über die gesamte Saison die meisten Punkte in den Grand-Prix-Rennen sammelt, darf sich am Ende Weltmeister nennen.

 

Die größte Popularität erreicht der Speedwaysport heutzutage in Osteuropa (vor allem Polen), Großbritannien und Skandinavien. In Deutschland, Belgien und den Niederlanden sind dagegen Langbahnrennen (über 425 Meter) populärer, die von den Fahrern nicht so viel technisches Können verlangen, dafür aber mehr Ausdauer.

 

In Deutschland gibt es eine Speedway-Bundesliga, bei der der deutsche Vereinsmeister ausgefahren wird. Zudem werden jährlich deutsche Einzelmeisterschaften der Profis und U-19 sowie U-21-Meisterschaften ausgefahren. Speedwayfahrer nehmen in der Regel an mehreren Ligen gleichzeitig teil. Dies ist möglich, da nicht jedes Team an jedem Wochenende einen Renntag hat. Die Fahrer sind oft Mitglieder in mehreren Teams in verschiedenen Ländern. Somit haben die Speedwayfahrer fast immer einen vollen Terminkalender, denn zusätzlich zu den Ligarennen kommen noch verschiedene Pokalwettbewerbe der Ligateams, nationale und internationale Meisterschaften sowie weitere Einladungsturniere an denen die Fahrer teilnehmen, hinzu. Es ist auch sehr verbreitet, dass die Fahrer ihre Teams häufig wechseln. Verträge, die über mehr als drei Jahre laufen, sind eher selten.


Quelle: Wikipedia

 

Pocketbike in der MSJ

Mit 6 Jahren auf einem knapp 40 cm hohen 3-7 PS starken Pocket-Bike kann der Nachwuchs seine Rennfahrer-Laufbahn beginnen. Gefahren wird mit den kleinen Ausgaben der Rennmotorräder hauptsächlich auf Kartbahnen und Parkplätzen. Die Strecken sind dabei so konzipiert, daß größere Gefahren nahezu ausgeschlossen sind.

 

Ein Pocketbike ist fast immer (Ausnahmen siehe weiter unten) ein Motorsportgerät und sollte daher nur auf einem abgesperrten Gelände (Rennstrecke) und mit kompletter Sicherheitsausrüstung (Helm, Handschuhe, Lederkombi) gefahren werden. Dazu werden in Pocketbike-Shops Leder-/Textilkombis angeboten, die speziell für das Pocketbikefahren hergestellt worden sind.

 

Es gibt zahlreiche Meisterschaften in den einzelnen Ländern (zum Beispiel die deutsche Meisterschaft) sowie auch eine Europameisterschaft. Das Reglement der deutschen Meisterschaft teilt die Fahrer in vier Klassen ein:

In Klasse 1 und 2 nehmen Schüler bis 16 Jahren mit Maschinen einer Leistung bis zu 7 PS teil.

Klasse 3, Senior Mini, ab 16 Jahren, Zweitakter bis 50 cm³ und Viertakter bis 90 cm³ ohne Leistungsbeschränkung

Klasse 4, Senior Midi, wie Klasse 3, jedoch mit Midibikes (etwas größer).

In den Klassen 1 bis 4 sind ausschließlich Markenbikes bekannter Hersteller zugelassen. Zusätzlich gibt es noch die Klasse 5, Chinabikes, die aber sehr selten ausgeschrieben wird.

 

Auszüge: Wikipedia

 

Drag Racing in der MSJ

Die Motorsportjugend MSJ im DMV Verband e.V. schreibt folgende Meisterschaft im Automobil- und Motorrad Dragstersport aus:

MSJ - JUNIOR Drag Racing Meisterschaft

 

Veranstaltungen: Für die Wertung werden alle vom DMSB bzw. seinen Trägervereinen, der FIA sowie anderer ASN genehmigten Veranstaltungen berücksichtigt. Wertung: Es werden alle internationalen, nationalen und Clubsport - Automobil-Veranstaltungen berücksichtigt, bei denen die Klasse Junior Dragster (JD) bzw. Junior Drag Bike (JRB) ausgeschrieben ist. Gewertet werden die jeweils besten 5 (fünf) Ergebnisse aller teilnehmenden DMV / MSJ-Mitglieder. Für Teilnehmer die im laufenden Jahr dem DMV bzw. der MSJ beitreten, erfolgt die Wertung für die Meisterschaft ab dem Zeitpunkt des Beitritts.

 

Weitere Infos im Downloadbereich „Junior Drag Racing“

 

Was ist Dragster?

Dragster sind vierrädrige Rennfahrzeuge oder Motorräder, die speziell für Beschleunigungsrennen gebaut oder modifiziert wurden. Als Public Racer werden serienmäßige, straßenzugelassene Autos mit keinen oder geringen Modifikationen bezeichnet. In dieser Klasse können auch Zuschauer mit ihren Wagen antreten. Der Klassiker im Amateurbereich ist das Duell von großvolumigen US-Fahrzeugen gegen den leichten, mit Porsche-Teilen und Turbolader aufgerüsteten VW Käfer. Die höchste Amateurklasse sind die Competition Cars, die mit ihrem langen Radstand den Dragstern der Profi-Teams ähneln. Die stärksten Competition Cars sind mit aufgeladenen Motoren mit bis zu 1.500 PS ausgerüstet, mit denen Viertelmeilen-Zeiten um sieben Sekunden möglich sind.

 

Das Design der Klassen Pro Stock und Pro Mod basiert auf dem von Serienfahrzeugen. Kupplung, Antriebsstrang und Räder werden durch Spezialteile ersetzt. In der Pro-Stock-Klasse sind ausschließlich Saugmotoren mit einem maximalen Hubraum von 8.193,5 cm³ (500 cui) zugelassen. Die Fahrzeuge leisten etwa 1.200 PS. In der Klasse Pro Mod sind Saugmotoren mit Lachgaseinspritzung und einem maximalen Hubraum von 12.126 cm³ (740 cui) zugelassen. Werden aufgeladene Motoren verwendet, zu erkennen an dem aus der Motorhaube ragenden Lufteinlass des Kompressors, ist der Hubraum auf 8.635 cm³ (527 cui) beschränkt.  Während die Fahrzeuge der Pro Stock-Klasse dem Serienpendant ähneln müssen, sind an den Dragstern der Pro Mod-Klasse weitestgehende Modifikationen erlaubt. Durch den Einsatz von Methanol als Kraftstoff in Verbindung mit Lachgas und mehr noch durch Aufladung kann die Motorleistung in der Pro Mod-Klasse auf über 2.500 PS gesteigert werden.

 

Die Top Methanol Dragster mit Ihrem langen Radstand, werden als die Dragster im eigentlchen Sinne bezeichnet. Die Versionen mit Normallänge und aufgesetzter Kohlefaserkarosserie nennen sich Funny Cars. Beide Versionen, die mit Methanol betriebenen Motoren bestückt sind, entwickeln Leistungen bis zu 3000 PS und beschleunigen die 1/4 Meile in weniger als 6 Sekunden.

 

Die Top Fuel Dragster schließlich bilden die Königsklasse dieser Disziplin. Durch hochsensible Technik und ein Nitro-Methanol Trebstoffgemisch entwicklen diese Fahrzeuge eine Leistung von bis zu 8000 PS, erreichen Endgeschwindigkeiten von über 500 km/h und die Durchfahrung der 1/4 Meile in weniger als 5 Sekunden! Auch die Zweirad-Fraktion der Dragsterfahrer unterscheidet viele Klassen, die bis zu den Top Fuel Motorrädern reichen. Diese werden auf Basis von Zwei- oder Vierylinder Maschinen, häufig durch amerikanische Spezialfirmen, aufgebaut. Durch Aufladung mittels Kompressoren oder Turboladern können bis zu 1000 PS Leistung freigesetzt werden.

 

Quad in der MSJ

QUAD ENDURANCE MASTER

Quad Endurance Master ist eine Cross-Country-Rennserie und findet auf Offroad-Rundkursen von bis zu 8 km Länge statt. Die Rundkurse sind gegenüber dem öffentlichen Verkehr abgesperrt. Aufgrund der Größe und Beschaffenheit der Rundkurse kann die Strecke nicht bindend gegen Zuschauer abgesichert werden.  Jeder Fahrer muss deshalb auf Sicht fahren! Nicht jeder Bereich der Rundkurse ist durch Streckenposten abgesichert!

 

Für die Solo-Klassen (Klasse 4 und 6) wird ein Mindestalter von 18 Jahren festgelegt.

 

In den Team-Klassen (5 und 7) dürfen Fahrer ab einem Mindestalter von 14 Jahren starten, wenn das zweite Teammitglied der oder die Erziehungsberechtigte ist. In den Team-Klassen (5 und 7) dürfen Fahrer ab einem Mindestalter von 16 Jahren starten, wenn das zweite Teammitglied volljährig ist und eine Haftungsverzichtserklärung der Erziehungsberechtigten vorliegt.

 

In der Amateur-Klasse (Klasse 3) ist das Mindestalter auf 14 Jahre festgeschrieben. Für die Startberechtigung gelten allerdings folgende Bedingungen:

14 – 16 Jahre: Haftungsverzicht der Erziehungsberechtigten muss vorliegen, die Erziehungsberechtigten müssen persönlich anwesend sein

16 – 18 Jahre: Haftungsverzicht der Erziehungsberechtigten muss vorliegen ab 18 Jahren: Persönlicher Haftungsverzicht

Youngster 1:

10 – 11 Jahre: Haftungsverzicht der Erziehungsberechtigten muss vorliegen, die Erziehungsberechtigten müssen persönlich anwesend sein

Youngster 2:

12 -13 Jahre: Haftungsverzicht der Erziehungsberechtigten muss vorliegen, die Erziehungsberechtigten müssen persönlich anwesend sein

 

QUAD CHALLENGE

Der Deutsche Motorsport Verband e.V. und weitere Verbände schreiben als Clubsportveranstaltungen die Shorttrack-Serie DMV Quad Challenge – powered by MEFO Sport – aus, die auf Sandbahnen, Grasbahnen und Speedwaybahnen ausgetragen wird.

 

Klasseneinteilung und technische Bestimmungen

Klasse 1: Quads bis 300 ccm Viertakt Automatik –zulassungsfähig- (ab 14 Jahre) /Jahrgang 1999),Startnummern von 21 – 40

Klasse 2: Rookies: Quads bis 350 ccm Zweitakt/700 ccm Viertakt Einzylinder –zulassungsfähig-

Fahrer mit maximal 1 Jahr Shorttrack-Rennerfahrung und Fahrer, die bis 2012 in Schüler- oder Jugendklasse starteten (ab 14 Jahre/Jahrgang 1999), Startnummern 56 – 70

Fahrer der Jahrgänge 1998 und 1999 nur Quads bis 250 ccm Zweitakt/450 ccm Viertakt –zulassungsfähig- und nur mit mindestens 1 Jahr Shorttrack-Rennerfahrung

Klasse 3: Quads bis 250 ccm Zweitakt/450 ccm Viertakt –zulassungsfähig- (ab 14 Jahre/Jahrgang 1999), Startnummern 41 – 55

Klasse 4: MEFO Sport Klasse: Sportgeräte ohne Begrenzung); ab 16 Jahre/Jahrgang 1997, Startnummern von 1 – 20

Klasse 5: Schülerklasse: ATV/Quads bis 100 ccm Zweitakt/125 ccm Viertakt (ab 6 Jahre/Jahrgang 2007 bis 12 Jahre/Jahrgang 2001) – Startnummern von 71 – 85

Klasse 6a: Rookie-Jugendklasse ATV/Quads bis 125 ccm Zweitakt/250 ccm Viertakt (ab 10 Jahre/Jahrgang 2003 bis 16 Jahre/Jahrgang 1997), Startnummern von 86 – 99 Fahrer, die vor 2013 nicht in der Jugendklasse gestartet sind, müssen in der Rookie-Jugendklasse starten

Klasse 6b: Jugendklasse: ATV/Quads bis 125 ccm Zweitakt/250 ccm Viertakt

nur Fahrer, die mindestens 1 Jahr Shorttrack-Rennerfahrung in der Jugendklasse haben (ab 10 Jahre/Jahrgang 2003 bis 16 Jahre/Jahrgang 1997), Startnummern von 86 – 99

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