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Eisspeedway-WM Inzell: Luca Bauer wird Zweiter

Großartige Erfolge für die deutschen Eisspeedwayfahrer des DMV beim ersten Weltmeisterschafts-Wochenende in Inzell: Luca Bauer wurde am Samstag Fünfter, am Sonntag kam er als Zweiter auf das Podium. Max Niedermaier belegte die Plätze 6 und 5.

 

In der an beiden Tagen ausverkauften Max-Aicher-Arena in Inzell wurde am vergangenen Wochenende einmal mehr hochklassiger Eisspeedwaysport geboten, es gab Triumphe, aber auch Dramen.

 

Am Samstag beim WM-Grand-Prix Nr. 1 setzte sich der amtierende Weltmeister Martin Haarahiltunen (Schweden) ungeschlagen durch, Zweiter wurde der Finne Max Koivula, Dritter sein Landsmann, Europameister Heikki Huusko.

 

Luca Bauer und Ex-Vizeweltmeister Max Niedermaier schaffte es aus den Vorläufen in das Last Chance Heat, aus dem sich die ersten Zwei noch für das große Finale qualifizieren konnten. Doch hier siegte Niclas Svensson vor Huusko, Bauer wurde Dritter vor Niedermaier, so dass die beiden Deutschen auf den Plätzen 5 und 6 ausschieden.

 

DMV-Pilot Hans Weber, der nach zwei Jahren seine Rückkehr nach Inzell und in den GP feierte, hatte ein rabenschwarzes Wochenende: Der Oberbayer hatte wegen technischer Probleme am Samstag drei und am Sonntag einen Sturz und landete damit abgeschlagen auf Platz 16.

 

Am Sonntag kam die Stunde des Lokalmatadoren Luca Bauer aus Reit im Winkl: Mit 12 Punkten qualifizierte er sich wieder für das Last Chance Heat, wieder zusammen mit Max Niedermaier vom Inn Isar Racing Team im DMV. Diesmal konnte Luca hinter dem Finnen Koivula Platz 2 belegen und stand damit im Finale der vier besten Fahrer. Im Finallauf stürzten Weltmeister Haarahiltunen und Koivula. Die Schiedsrichterin brach das Rennen ab und dusqualifizierte Koivula als Abbruchverursacher.

 

Haarahiltunen konnte wegen einer Knieverletzung nicht mehr starten. Somit entschied sich der Tagessieg in einem Zweikampf 

zwischen Niclas Svensson und Luca Bauer. Obwohl der bayerische DMV Pilot über die ganze Distanz pushte, kam Svensson als Erster über die Linie, aber Bauer errang mit Platz 2 in Inzell seinen größten Erfolg. In der WM-Wertung liegt Bauer mit 30 Punkten nur sechs Punkte hinter dem verletzten Spitzenreiter Haarahiltunen.

 

Max Niedermaiers Cousin Maximilian, der vom DMV die Veranstalter-Wildcard erhalten hatte, kam an beiden Tagen auf Rang 15. Die beiden Reservefahrer Christoph Kirchner und der Inzeller Franz Mayerbüchler kamen insgesamt vier Mal zum Einsatz, Kirchner wurde Zwölfter und Mayerbüchler 17.

 

Die Weltmeisterschaft wird in einem dritten Rennen am Samstag, den 11. April im niederländischen Heerenveen entschieden.

 

Die DMV Landesgruppe Südbayern überzeugte im vollen Haus erneut mit einer perfekten Organisation und so dürfte Inzell 2027 auch in einem Jahr wieder ausverkauft sein.

Text und Foto: DMV/Thomas Schiffner  

 

 

Ergebnisse Eisspeedway WM-Finale 2, Inzell:

1. Niclas Svensson (S), 20 WM-Punkte/ 14 Vorlaufpunkte

2. Luca Bauer (Reit im Winkl), 18/12

3. Martin Haarahiltunen (S), 16/15

4. Max Koivula (FIN), 14/13

5. Max Niedermaier (Edling), 12/9

6. Franz Zorn (A), 11/10

7. Lukas Hutla (CZ), 10/8

8. Ove Ledström (S), 9/8

9. Filip Jäger (S), 8/7

10. Sebastian Reitsma (NL), 7/6

11. Heikki Huusko (FIN), 6/5

12. Christoph Kirchner (Lechbruck), 5/3

13. Andrej Divis (CZ), 4/2

14. Leon Kramer (NL) 3/2

15. Maximilian Niedermaier (Fraueneuharting), 2/2

16. Jasper Iwema (NL), 1/2

17. Franz Mayerbüchler (Inzell), 0/2

18. Hans Weber (Valley), 0/0

Stand nach 2 von 3 Finalrennen:

1. Martin Haarahiltunen (S), 36 WM-Punkte

2. Niclas Svensson (S), 34

3. Max Koivula (FIN), 32

4. Luca Bauer (D), 30

5. Max Niedermaier (D), 23

6. Heikki Huusko (FIN), 22

7. Franz Zorn (A), 21

8. Ove Ledström (S), 18

9. Lukas Hutla (CZ), 17

10. Sebastian Reitsma (NL), 15

11. Filip Jäger (S), 13

12. Jasper Iwema (NL), 7

13. Andrej Divis (CZ), 7

14. Christoph Kirchner (D), 5

15. Leom Kramer (NL), 5

16. Hans Weber (D), 4

17. Maximilian Niedermaier (D), 3

18. Franz Mayerbüchler (D), 0

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Mo, 16. März 2026

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