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News-Ticker

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Eisspeedway: DMV-Fahrer starten in die WM-Qualifikation

In vier Tagen startet die Eisspeedway-Weltmeisterschaftssaison. Im schwedischen Örnsköldsvik versuchen 16 Spike-Piloten sich für die drei Grand-Prix-Rennen in Inzell und in Heerenveen zu qualifizieren. Die ersten Acht in Schweden schaffen den Sprung zum ersten WM-Lauf am 14. März in Inzell. Im starken Fahrerfeld stehen nicht nur sechs deutschsprachige Fahrer, es sind auch gleich vier DMV-Piloten mit guten Qualifikationschancen: Angeführt werden sie vom Edlinger Max Niedermaier, der in 2024 mit dem Vizeweltmeistertitel den Höhepunkt seiner Karriere erlebte.

 

Schon zwei Jahre früher wurde „Eishans“ Weber Vizeweltmeister, als die WM erstmals ohne russische Fahrer stattfand. Wie aktuell die Chancen des Schlierseers sind, ist schwer zu beurteilen, da er wegen mehrerer Verletzungen seit zwei Jahren kein Rennen mehr bestritten hat. 

 

Mit Topergebnissen in der Eisspeedway-Europameisterschaft gehört Luca Bauer, der Sohn von Eisspeedway-Legende Günther Bauer, seit Jahren zu den Besten. Mit seinem besten Ergebnis als Vierter in der WM 2023 gehört der Oberbayer in Örnsköldsvik zu den Topfavoriten. 

 

Vierter deutscher DMV-Fahrer ist der erst 25-jährige Ebersberger Maximilian Niedermaier, Cousin von Max Niedermaier, der auch schon drei Jahre WM-Erfahrung aufweist. Eigentlich ein Außenseiter, ließ der „Minimax“ in den Vorsaisonrennen, die in den letzten Wochen in Schweden stattfanden, durch ganz starke Ergebnisse aufhorchen. Kann er diese Form halten, hat auch der vierte Bayer eine realistische Chance am Samstag. 

 

Die ersten acht Fahrer aus Örnsköldsvik sind für die drei WM-Finals in Inzell (14. und 15. März) und im niederländischen Heerenveen (11. April) fest qualifiziert. Dazu kommen die ersten Fünf der WM 2025. Wer es nicht schafft, hat aber eine zweite und eine dritte Chance: Nach dem Rennen in Örnsköldsvik nominiert die FIM noch zwei permanente Wildcard-Fahrer für den Grand Prix, im Normalfall sind das die „Pechvögel“. Und: Der DMV Südbayern darf für die zwei Rennen der Landesgruppe in Inzell auch noch einen Veranstalter-Wildcard vergeben.

Eisspeedway-WM 2026:
14./15. März Inzell   dmv-eisspeedway.de
11. April         Heerenveen (NL)     ijsspeedway.nl

Fahrerfeld Eisspeedway-WM-Qualifikation 31.01.2026 Örnsköldsvik (SWE)

  1. Lukas Hutla (CZ)

  2. Sebastian Reitsma (NL)

  3. Aki-Ala Riihimäki (FIN)

  4. Andrej Divis (CZ)

  5. Franz Zorn (A)

  6. Jimmy Hörnell (S)

  7. Leon Kramer (NL)

  8. Filip Jäger (S)

  9. Maximilian Niedermaier (D)

  10. Martin Posch (A)

  11. Luca Bauer (D)

  12. Hans Weber (D)

  13. Ove Ledström (S)

  14. Jo Saetre (N)

  15. Max Niedermaier (D)

  16. Paul Cooper (GB)

  17. Reserve: Isak Dekkerhus (S)

  18. Reserve: Melvin Björklin (S)

    Text: DMV, Foto: Jesper Veldhuizen

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Di, 27. Januar 2026

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