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News-Ticker

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Mofa-Fest in Klein-Krotzenburg

Am Samstag, den 06.09.2025 hörte und sah man sie wieder beim Motorsport Club in Klein-Krotzenburg e.V.: getunte und legal „frisierte“ Mofas.  Das 15. Vier-Stunden-Mofarennen war das zweite von insgesamt drei Läufen im Mofa Cup des DMV. 

 

Da die Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands und sogar aus Österreich anreisten, stellten einige schon am Vortag ihre Wohnwägen, Zelte und mobilen Werkstätten auf. Denn auch bei diesem Mofarennen des DMV brauchte man, abgesehen von bis zu vier ausdauernden, robusten Fahrern und einem entsprechenden Fahrzeug, ein Team aus Schraubern, Fans und Unterstützern. Das Rennen um die beste Position begann für die „Schürhoage“ aus Lengfurt und die „Silzer Racer 2“ vom MSC Ramberg daher bereits auf dem Zeltplatz im Fahrerlager. Im Rennergebnis der Klasse „Tuning“ belegten sie jeweils den 4. und 3. Platz.  

 

An dem mehrfach umgebauten Mofa Baujahr 1974 bei „Fips Zündappracing 232“, sorgte ein erfahrener Schrauber für optimale Materialbedingungen, der in seiner Jugend schon selbst mit ihr gefahren war. Sie kamen auf den 5. Platz. Das Dreierteam „Otze-Racing-Team“ aus Hammersbach belegte den 2.Platz mit insgesamt 170 Runden auf der 760 Meter langen Strecke und wurde mit 176 Runden von den „CCM-Zwergen“ aus Blieskastel auf dem ersten Platz überragt. 

 

So hatte jedes Team sein taktisches Geheimnis, das zur siegreichen Teilnahme führen sollte. „E-Racing Ursprung“ aus Frankfurt kämpfte als einziger Teilnehmer in der Kategorie „E-Antrieb“ eher mit dem Material. In der Vergangenheit war die Ladekapazität der Batterien der Gegner. Diesmal war es die Temperatur des Motors, die sie mittels Trockeneis und maßgefertigtem Bauteil im Motorraum versuchten herunterzukühlen. Mit insgesamt 134 Runden lagen sie 11 Runden hinter dem Ergebnis des Vorjahres. 

 

Fahrgeschick und technische Kreativität wurden bereits bei den Trainingsläufen auf die Probe gestellt. So bauten „Die Beta Profis“ des MSC Klein-Krotzenburg schnell noch ein Teil aus und tauschten es. Denn auf der eigens präparierten Strecke auf der Grasbahn am Fasanengarten zeigte sich, dass nicht nur Hubraum und Geschwindigkeit über den Erfolg beim Mofarennen entscheiden. Sie gelangten in der Kategorie „Open 50“ auf den 4. Platz gefolgt von „Team 292“ aus Elchesheim-Illingen auf dem 5. Platz. Die „Silzer Racer 1“ des MSC Ramberg waren mit nur drei Runden weiter, auf dem 3. Platz. Das Team „Bodenprobe“ aus Kuppenheim nahm überfreudig den Pokal und die Medaillen für den 2. Platz in Empfang, nachdem sie in diesem Jahr ohne Blessuren davonkamen. „Scuderia Corse Villsau“ aus Gedern konnte sein Vorjahresergebnis deutlich verbessern und erhielt in diesem Jahr den Pokal des Erstplatzierten.

 

In der Kategorie „Prototypen“ fuhr das Team „Just for fun“ mit der Startnummer 61 insgesamt 62 Runden und kam damit auf den 7. Platz. „Tripple-M-Racing“ aus Ettlingen lagen auf dem 6. Platz mit 158 Runden weit vor ihnen. Auf Platz 5 schafften es die „Spessart Spechte 1“ aus Neuhütten, Platz 4 errungen die drei Fahrer der „Keschte Deifel“ aus Gaggenau. Nur eine Runde mehr fuhren die „Spessart Spechte 2“ aus Wiesthal vor ihnen und kamen somit auf dem dritten Platz. Die „Blue-Smoke-Gang“ aus Kleinkahl musste den Vorjahressieg an das am weitesten angereiste Team abgeben und lag auf dem zweiten Platz 10 Runden hinter „GZR Racing“ aus Österreich, die mit 198 Runden verdient den Siegerpokal erhielten.

 

Den lustigsten Anblick bot in der Kategorie „Roller 70“ die Schnauzbart Gang, die für den MSC Klein-Krotzenburg fuhren. Die teils aufgeklebten Schnauzbärte waren jedoch nicht der Grund, dass sie nur 83 Runden fuhren. Sie lagen deutlich hinter den „Black Roostern“ aus Polch zurück, die mit 149 Runden auf dem 2. Platz, hinter dem „HI-per Racing“ Team aus Büdingen lagen, die sie mit 178 Runden übertrafen und den 1. Platz belegten. 

 

Teamgeist, Fairness und Durchhaltevermögen zeigten sich in dem insgesamt vier Stunden dauernden Rennen besonders beim Marathonrennen, welches die letzte Disziplin und den insgesamt kräftezehrendsten Teil im Gesamtverlauf darstellte. Bei spannenden Duellen und rasanten Kopf-an-Kopf Rennen hielten die mehreren hundert Besucher oft den Atem an. Eine erfolgreiche Renn-Veranstaltung auf einer bestens präparierten Strecke, die von den aktiven Mitgliedern des MSC Klein-Krotzenburg e.V. mal wieder aufgestellt wurde. Auch wenn dieses Jahr weniger Teams als erwartet an den Start gingen, wurde das Engagement der Beteiligten mit Fahrspaß und echtem Vergnügen für Motorsport Begeisterte belohnt.

 

Wen jetzt das Mofa-Fieber gepackt hat, der kann sich auf das Finale am 3. Oktober in Neuenhasslau freuen.

 

Weiter infos unter www.msc-kkb.de und www.dmv-mofacup.de

Text: Adelheid Ammon/MSC Klein Krotzenburg
Foto: Th. Schiffner

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Mo, 08. September 2025

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