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News-Ticker

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Rallye Dakar: Al Rajhi/Gottschalk und Sanders führen

Die Rallye Dakar, der Welt längste und schwerste Offroad-Marathon-Rallye, ist jedes Jahr für Überraschungen, Dramen und Tragödien gut. So auch bei der 2025er Ausgabe über 7776 Kilometer durch die weltgrößte Sandwüste in Saudi-Arabien.

Am Dienstag wurde mit Motorrädern, Automobilen und Trucks die neunte von zwölf Etappen gefahren, kommenden Freitag erreichen die Glücklichsten unter den Bikern und Vierrad-Startern das Ziel in Shubaytah.   

 

In der Automobil-Gesamtwertung gewannen Etappe 9 am Dienstag die Vorjahressieger Nasser Al Attiyah (Quatar) und Copilot Eric Boulanger (Frankreich) im eigens für die Dakar gebauten Dacia Sandrider für das Prodrive Team.
In der Gesamtwertung aber führen der Saudi Yazeed Al Rajhi mit seinem deutschen Beifahrer Timo Gottschalk im Toyota Hilux T1+ Overdrive. 7:09 Minuten zurück liegen die Südafrikaner Henk Lategan und Brett Cummings, ebenfalls im Toyota Hilux für Toyota Gazoo Racing. Auf P3 liegen der ehemalige DTM-Champion Mattias Ektröm und Emil Bergkvist (Rückstand + 24:50 Minuten) im Ford Raptor.

Topfavoriten wie Vorjahressieger Carlos Sainz (Ford) nach Überschlag oder Rekord-Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb, der seinen Dacia nach einer mehrfachen Rolle zerstörte, sind bereits ausgeschieden. Andere Teams warfen "freiwillig" das Handtuch: Zum Bespiel die Dakar-Sieger in der Motorradwertung Toby Price und Sam Sunderland, die erstmals auf vier Rädern im Toyota starteten. Price zog zurück, weil Copilot Sunderland durch die vielen Bodenwellen und Erschütterungen in der Felsenwüste eine Gehirnerschütterung erlitt.

Die nach Aussage vieler Teilnehmer schwierigste Dakar aller Zeiten zollte auch bei den Motorrädern ihren Tribut.
Nach Tag 9 führte der Australier Daniel Sanders auf KTM, der bereits vier Etappen gewinnen konnte, mit 14:45 Minuten Vorsprung auf den spanischen Honda-Piloten Tosha Schareina und vor dessen Honda-Kollegen Adrien van Beveren (+ 20:21 Minuten) aus Frankreich.

 

Der amtierende Rally-Raid-Weltmeister Ross Branch aus Botswana musste auf der sechsten Etappe nach einem schweren Sturz aufgeben und seine Hoffnungen auf den ersten afrikanischen Dakar-Sieg und den ersten Triumph für das deutsch-indische Hero-Team begraben.


Bereits auf der ersten Etappe war der Deutsch-Portugiese Sebastian Bühler (Hero) mit Schlüsselbeinbruch ausgeschieden. Der badische Privatfahrer Mike Wiedemann (KTM) war am Dienstag auf Gesamtrang 30 noch im Rennen.

Ausführliche Infos auf dakar.com

Foto: Hero 

 

 



 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Di, 14. Januar 2025

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