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Eisspeedway-WM: Luca Bauer und Markus Jell in den Top 6

Eine großartige Resonanz fand das seit drei Jahren wegen Corona verschobene Eisspeedway-WM-Finale am Wochenende in Inzell, das in Verbindung mit dem Abschiedsrennen für Günther Bauer „Servus, Schliff“ mit Rennfahrer-Legenden vergangener Jahrzehnte stattfand.

 

3500 Zuschauer schon am Freitagabend zum erstmals durchgeführten Legendenrennen, mit 5500 Besuchern sogar ausverkaufte Max Aicher Arena am Samstag – schon lange nicht mehr war die Nachfrage nach Eisspeedway in Inzell so hoch wie jetzt.

 

Und die Fans wurden mit drei hochklassigen und dramatischen Rennen am Wochenende für ihr Warten mehr als entschädigt. Günther Bauer hatte sich für Freitag 15 seiner ehemaligen Konkurrenten eingeladen, um noch einmal gemeinsam um Punkte und Laufsiege zu fahren. Die Gesamtwertung gewann der 64-jährige Schwede Stefan Svensson vor Günthers Sohn Luca und Max Niedermaier. Günther kam auf Platz 6. Euphorisch reagierten die Fans auf die Fahrten des 75-jährigen Schweden Posa Serenius, der Siebter wurde und mehrere halb so alte Fahrer bezwingen konnte.

 

Am Samstag wurde es dann erst, das erste von zwei Finals zur Weltmeisterschaft stand auf dem Programm. Dabei die DMV-Fahrer Hans Weber, Luca Bauer, Markus Jell, Benedikt Monn, Franz Mayerbüchler und Max Niedermaier. Leider musste Vizeweltmeister „Eishans“ Weber nach zwei Läufen aufgeben, da seine gebrochene linke Hand den Belastungen nicht standhielt.

 

Am ersten Tag gewann der schwedische Titelverteidiger Martin Haarahiltunen im Finale vor dem erst 22-jährigen Sohn von Günther Bauer, Luca, und dem Österreicher Harald Simon.

 

Auch Sonntag konnte Bauer junior mit dem besten Rennen seiner Karriere die Medaillenhoffnungen aufrechterhalten, doch im 20. und letzten Vorlauf kam er hinter Niclas Svensson und Harald Simon ins Ziel und qualifizierte sich damit nicht mehr für das Finale. Damit war Luca sehr guter, aber undankbarer Vierter.

 

Im gleichen Lauf stürzte Markus Jell, der ebenfalls noch Chancen auf das Finale gehabt hatte. Er beendete die WM auf einem sehr guten sechsten Platz.

Das Finale gewann erneut Haarahiltunen, der damit seinen WM-Titel souverän verteidigte, vor dem Österreicher Franky Zorn, der Vizeweltmeister wurde und Harald Simon, der erstmals eine WM-Bronzemedaille gewann.

 

Benedikt Monn ging für den verletzten Hans Weber insgesamt sieben Mal an den Start und kam mit 6 Punkten auf Schlußrang 14. Der Inzeller Franz Mayerbüchler belegte Platz 15. Reservefahrer Max Niedermaier startete nur ein Mal und holte einen Punkt.

 

Noch während des Rennens am Sonntag gab die FIM bekannt, dass die Weltmeisterschaft am 23./24. März 2024 erneut in Inzell stattfinden wird.

Foto: Thomas Schiffner

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Veröffentlichung

Mo, 20. März 2023

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