Gut vorbereitet zur Hauptuntersuchung

  • HU: Immer wieder stehen Kleinigkeiten der Plakette im Weg 

  • Vorab-Check spart Zeit und Geld 

  • Mehr als 31 Millionen Fahrzeuge müssen jedes Jahr zur Hauptuntersuchung (HU). 

     

Die Expertenorganisation DEKRA empfiehlt, sich auf den Besuch der Prüfhalle ein wenig vorzubereiten, damit es bei der Prüfung problemlos läuft. Immer wieder scheitert die Vergabe einer neuen Prüfplakette an Kleinigkeiten. 

 

Das muss aus Sicht der Prüfer nicht sein und kostet unnötig Zeit und Geld für eine Nachuntersuchung. Ohne bestimmte Papiere geht es auch bei der HU nicht. Unverzichtbar ist die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein). Bei einer Nachuntersuchung ist außerdem der Bericht der ursprünglichen Hauptuntersuchung gefragt, damit keine komplett neue HU erforderlich wird. Für Fahrzeuge, an denen die Abgasuntersuchung (AU) bereits vorab – zum Beispiel bei einer Inspektion – erledigt wurde, reduziert sich der Untersuchungsumfang bei der HU entsprechend. 

 

Allerdings funktioniert das nur dann, wenn auch der zugehörige AU-Nachweis vorgelegt werden kann. Dieser darf frühestens aus dem unmittelbaren Vormonat stammen. Außerdem wichtig: Wenn am Fahrzeug technische Änderungen durchgeführt wurden, wie etwa Sonderräder, Tieferlegung, Anhängekupplung o.ä., sollten auch die zugehörigen Prüfzeugnisse (zum Beispiel ABE, Teiletypgenehmigung) vorliegen. Am besten legt man die Unterlagen griffbereit aufs Armaturenbrett, damit es bei der Prüfung keine unnötigen Rückfragen gibt. 

 

Die häufigsten Mängel bei der HU betreffen die Beleuchtung und Elektrik. Ob Abblend- und Fernlicht, Blinker, Schluss- und Bremsleuchten funktionieren, kann man vor der HU selbst genauso schnell checken wie Hupe, Scheibenwischer und Wischwasser. Bei den Reifen sind 1,6 Millimeter Profiltiefe das vorgeschriebene Minimum. Für sicheres Fahren und Bremsen – vor allem bei Nässe – sollten es mehr sein, im Winter auf jeden Fall nicht weniger als 4 Millimeter. 

 

Und natürlich darf auch das unvermeidliche HU-Trio Warndreieck, Warnweste und Erste-Hilfe-Set nicht fehlen. Am besten liegt es ebenfalls gut sichtbar bereit. Nicht vergessen: Das Notfallmaterial muss je nach Haltbarkeitsdatum erneuert werden. Und wer ein Übriges tun will: Die Prüfenden freuen sich natürlich über ein aufgeräumtes und gereinigtes Auto, zumal sie unter anderem an der OBD-Schnittstelle auch manchmal unter dem Armaturenbrett zu tun haben. 

Eine praktische Checkliste zur HU steht unter https://www.dekra.de/de/checkliste hauptuntersuchung/ zum Download bereit.

Text und Foto: DEKRA

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Veröffentlichung

Do, 29. Oktober 2026

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