Eisspeedway-WM: Luca Bauer WM-Dritter, WM Bronze für Team Germany

Phantastische Erfolge bei den Finals der Eisspeedway-Weltmeisterschaft am vergangenen Wochenende im niederländischen Heerenveen: DMV-Fahrer Luca Bauer wurde am Samstag Dritter und gewann damit auch WM-Bronze. Am Sonntag gewann die deutsche Eisspeedway-Nationalmannschaft mit Max Niedermaier, Christoph Kirchner und Maximilian Niedermaier ebenfalls Bronze.

 

Nach den zwei GP-Rennen in Inzell fand letzten Samstag das dritte und letzte WM-Finale in Heerenveen statt. Titelverteidiger Martin Haarahiltunen musste wegen seiner in Inzell erlittenen Verletzung zuschauen. Der Schwede Niclas Svensson kämpfte gegen den Finnen Max Koivula um den Titel. Im entscheidenden Finallauf trafen die Beiden auf den Finnen Heikki Huusko und auf den Oberbayern Luca Bauer. Der Deutsche mit italienischer Lizenz konnte sich mit einer ganz starken Leistung für den Finallauf quaifizieren, obwohl er morgens im Training gestürzt war und überhaupt nur mit Schmerzmitteln starten konnte. Im Finale stürzte Huusko, der Lauf musste neu gestartet werden und Svensson gewann vor Koivula, womit der Schwede erstmals Eisspeedway-Weltmeister wurde.

 

Luca Bauer kam als Dritter ins Ziel und mit diesen Punkten wurde der Sohn von Eis-Legende Günther Bauer hinter Svensson und Koivula WM-Dritter – der mit Abstand größte Erfog seiner Karriere. 

DMV-Pilot Max Niedermaier wurde in Heerenveen Sechster und beendete die WM 2026 ebenfalls als Sechster. “Eishans” Weber hatte in jedem seiner Läufe technische Probleme mit seinem Motorrad und kam deshalb nicht zu Punkten. Vor dem letzten Wertungsdurchgang gab er entnervt aus.

 

Am Sonntag wurde in Heerenveen erstmals seit sechs Jahren wieder das Icespeedway of Nations, die Teamweltmeisterschaft, ausgetragen. Sechs Mannschaften kämpften um den Titel: Schweden, Finnland, Tschechien, Österreich, Gastgeber Niederlande und Deutschland. Russland durfte nicht teilnehmen.

Der Kampf um den Titel lief zwischen Schweden und Finnland. Im A-Finale zwischen diesen beiden Teams gewann zwar Svensson für Schweden, weil aber sein Teamkollege Ove Ledström hinter Koivula und Huusko nur Vierter wurde, hatten die Finnen mehr Punkte und sie wurden erstmals Eisspeedway-Teamweltmeister.

 

Das Team Deutschland mit Max Niedermaier, dessen Cousin Maximilian Niedermaier und Christoph Kirchner qualifizierte sich für das B-Finale gegen Tschechien um den dritten Platz. Max Niedermaier ging sofort in Führung und holte den Laufsieg, doch hinter ihm durfte Chrsitoph Kirchner nicht Letzter warden, um den Teamerfolg zu sichern. Kirchner biss sich durch und ließ den Tschechen Divis hinter sich. Damit gewann Deutschland mit 6:3 Punkten und holte sich, wie schon 2020 in Berlin, die Bronzemedaille.  

 

Alle drei Team-Mitglieder, Niedermaier, Niedermaier und Kirchner starten für das Inn Isar Racing Team im DMV!

Tolle Erfolge für die DMV-Piloten und für das Team Germany. Der DMV gratuliert.

 

Text: DMV, Foto: Schiffner

   

 

Eisspeedway-Einzel-Weltmeisterschaft 2026
Endstand nach 3 Rennen:

  1. Niclas Svensson (S), 54 WM-Punkte

  2. Max Koivula (FIN), 50

  3. Luca Bauer (Reit im Winkl), 46

  4. Martin Haarahiltunen (S), 36

  5. Heikki Huusko (FIN), 36

  6. Max Niedermaier (Edling), 34

  7. Franz Zorn (A), 27

  8. Lukas Hutla (CZ), 26

  9. Sebastian Reitsma (NL), 23

  10. Ove Ledström (S), 18

  11. Jasper Iweam (NL), 17

  12. Filip Jäger (S), 13

  13. Harald Simon (A), 12

  14. Andrej Divis (CZ), 11

  15. Leon Kramer (NL), 8

  16. Martin Posch (A), 7

  17. Melwin Björklin (S), 5

  18. Christoph Kirchner (Lechbruck), 5

  19. Hans Weber (Valley), 5

  20. Maximilian Niedermaier (Fraueneuharting), 3

  21. Paul Cooper (GB), 2

  22. Niek Schaap (NL), 0

  23. Franz Mayerbüchler (Inzell), 0

 

 

  • Eisspeedway Team-WM in Heerenveen (NL):

  1. Finnland, 31 Punkte: Max Koivula 18, Heikki Huusko 13, Arttu Lehtinen N

  2. Schweden 29: Niclas Svensson 19, Ove Ledström 10, Melwin Björklin N

  3. Deutschland 24: Max Niedermaier 19, Christoph Kirchner 5, Maximilian Niedermaier 0

  4. Tschechien 20: Lukas Hutla 16, Andrej Divis 4, David Lizak N

  5. Niederlande 19: Jasper Iwema 19, Sebastian Reitsma 4, Leon Kramer N

  6. Österreich 10: Harald Simon 8, Martin Posch 2, Josef Kreuzberger 0

  • Lauf um Bronze: Deutschland – Tschechien 6:3

  • 1. Max Niedermaier, 2. Lukas Hutla, 3. Christoph Kirchner, 4. Andrej Divis

  • Finale um Gold: Finnland – Schweden 5:4

  • 1. Niclas Svensson, 2. Max Koivula, 3. Heikki Huusko, 4. Ove Ledström

Endstand:

  1. Finnland

  2. Schweden

  3. Deutschland

  4. Tschechien

  5. Niederlande

6. Österreich

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Mo, 13. April 2026

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