Ostersamstag / 1000 Kilometer von Hockenheim

Beim Motorrad-Eröffnungsrennen -1000 Kilometer von Hockenheim- kam es am Ostersamstag zu einer Tragödie. Die Dänin Juli Brondum Mortensen stürzte im Training am Samstagmorgen in der Parabolika mit einer Triumph Daytona 675R schwer, sie erlag ihren Verletzungen.

Der Startschuss zur neuen Motorrad Saison 2018 ist am Ostersamstag im Motodrom von Hockenheim gefallen. Im Blickpunkt des traditionellen Motorradrennens standen die 1000 Kilometer an. Doch der Blick aller Fahrer und Helfer ging immer nach oben, die Frage war, hält das Wetter das Rennen durch, und es hielt. Sogar die Sonne kam zum Vorschein somit kamen ebenfalls viele begeisternde Motorsportfans in das Motodrom. Veranstalter war der ADAC Hessen Thüringen e. V. der die 1000 Kilometer in diesem Jahr zum 42. Mal in Hockenheim ausrichtete beim 1. Lauf zum Deutschen Rundstrecken Cup. Über 200 Teilnehmer gingen im Motodrom an den Start. Von 9 Uhr bis 10 Uhr 30 war das Training angesetzt und alle nahmen daran auch rege teil. Stimmt die Einstellung am Motorrad und wie schaut es mit den Reifen aus. Ist alles Belastbar und genügend Sprit im Tank. Nach einer längeren Pause ging es gegen 11 Uhr 40 zur Startaufstellung und wieder gingen die Blicke der Verantwortlichen nach oben. Hält das Wetter, denn alle Piloten mit ihren Rennmotorrädern hatten nur die Slick Reifen (ohne Profil) aufmontiert. Zahlreiche Rennbesucher wollten die Veranstaltung sehen, aber das große interessante dabei ist der Le Mans Start vor der Boxenmauer. Zuerst gab es für die Teilnehmer eine Einführungsrunde und dann kam die obligatorische Startaufstellung. Je ein Mechaniker oder der zweite Pilot hielt die Maschine fest, währenddessen der Pilot gegenüber sich zum Start vorbereitete. Erst als der Rennleiter den Start mit der Deutschland Flagge freigab, rennten alle Piloten zu ihrem Motorrad und los ging es auf die lange Distanz der 1000 Kilometer in Hockenheim. Vor und in den Boxen herrschte reges Treiben, denn es wurden natürlich getankt und Fahrerwechsel vorgenommen. Denn eine so lange Strecke von 219 Runden und nahezu sieben Stunden für die 1000 Kilometer kann kein Fahrer im Renntempo alleine bewältigen. Daher waren mindestens drei Piloten pro Motorrad gemeldet und mehrere Boxenstopps für zum Tanken und nachsehen, ob an der Rennmaschine noch alles in Ordnung ist. Es waren vier Klassen am Start, die 1000er Klasse, 750 ccm Klasse, 600 er Klasse und die Endurance Klasse. Unter anderem war der Motorradweltmeister Jörg Teuchert mit am Start, der mit deinem Team MGM Racing den 2. Platz belegte. Als Sieger wurde das Team pepe-tuning mit den Piloten Philipp Gengelbach, Sebastian Tesch und Maurice Ulrich nach 219 Runden und einer Fahrzeit von 6:40:23.012 Stunden, mit einer BMW S 1000 RR. Zweiter wurde das Team MGM-Racing mit einer Runde zurück (218 Runden) auf der Yamaha YZF R1 in 6:41:40,704 Michael Galinski, Tim Holtz und Jörg Teuchert. Rang 3 in der Gesamtwertung erreichte das Team MCA Racing Nils Endter, Timo Gieseler und Stefan Schmidt mit der BMW S 1000 RR und 217 Runden. Auch nach den fast sieben Stunden wurde bis zum Abwinken der Zielflagge um jeden Platz und Sekunde hart gekämpft.

 

Text und Foto: F. Hoffmann


Veröffentlicht am: 09.04.2018 | Kategorie: News Strassenrennsport | Zugriffe: 612
Dieser Newsbeitrag wurde verfasst von:

Sandro Melchiori

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