Eisspeedway-WM: 6 deutsche Eis-Gladiatoren

Bevor es in Inzell beim Eisspeedway-Grand-Prix 2018 zur Sache geht, gilt es sich zu qualifizieren und auf die anstehende Saison vorzubereiten. Insgesamt sechs Deutsche kämpfen in der Eisspeedway-WM-Qualifikation um Startplätze bei der zehnteiligen Eisspeedway-Grand-Prix-Serie, die am 17. und 18. März in der Max-Aicher-Arena in Inzell gastiert.

Fünf Bayern und ein Mecklenburger haben Mitte Januar bei den beiden WM-Qualifikationen die Chance, ihr Ticket für den GP zu lösen.

Der DMSB hat für seine drei Startplätze in Ylitornio/Finnland am 13. Januar die beiden DMV-Fahrer Max Niedermaier und Stefan Pletschacher sowie Tobias Busch (ADMV) nominiert. Im schwedischen Örnsköldsvik starten am gleichen Tag DMV-Landesgruppen-Vorstandsmitglied Günther Bauer und Hans Weber. Da Günther Bauers Sohn Luca vom DMSB keine Nominierung unter den fünf deutschen WM-Teilnehmern erhalten hat, hat sich der 19-Jährige um eine Lizenz der italienischen Förderation bemüht und kann mit dieser voraussichtlich den italienischen Startplatz in Örnsköldsvik einnehmen.

Von den je 16 Fahrern in Finnland und Schweden qualifizieren sich jeweils die ersten Sechs für den Grand Prix 2018, dazu werden von der FIM drei permanente Wildcard Fahrer nominiert. Den 16. Startplatz in den zehn GP-Rennen erhält jeweils ein Wildcardfahrer der ausrichtenden Förderation, also in Berlin und Inzell wiederum ein Deutscher.

Deutschlands erfolgreichster Eisspeedway-Fahrer Günther Bauer ist bereits jetzt in Russland, um sich und sein Material zu testen. „Zunächst haben wir auf einem See bei eisigem Wind einen neuen Motor eingefahren, bis wir dann am Rande des Urals mit der Russischen Nationalmannschaft auf einer herkömmlichen Rennstrecke trainieren durften“, sagte Bauer, der nebenbei auch noch der Sport-Vorstand des Veranstaltungs-Komitees in Inzell ist. „Hauptsächlich bin ich natürlich Rennfahrer, aber auch die Organisation des Rennens macht mir richtig Spaß.“ In Inzell wird es bei der kommenden Veranstaltung viele Neuerungen geben. Der altehrwürdige Vorstand um Robert Weiss wird im kommenden Januar zu den Neuwahlen nicht mehr antreten und das Zepter an das Team um Kai Schmiedeknecht übergeben, dass sich bereits jetzt viele neue I-Tüpfelchen ausgedacht hat.

Neben Bauer ist auch der der amtierende Deutsche Meister Max Niedermaier sowie der Ruhpoldinger Stefan Pletschacher in Russland. In Westsibirien trainieren sie zusammen mit dem Stralsunder Tobias Busch in der Industriestadt Kamensk-Uralsky. Nicht in Russland, dafür in Schweden wollen der Haushamer Hans Weber und Luca Bauer sich die nötige Schärfe holen, um sich für den Eisspeedway-GP zu qualifizieren.

Der Vorverkauf für das Renn-Wochenende in Inzell läuft weiter auf Hochtouren. Eine Sitzplatz-Tribüne ist bereits jetzt ausverkauft. Es sind nach wie vor jedoch noch genügend Tickets für das Mega-Wochenende im bayerischen Alpendorf vorhanden.

Weitere Informationen sowie Tickets sind über die Internetseite www.eisspeedway-inzell.de erhältlich. Oder unter der Ticket-Hotline: 08621/645944.
 

Übersicht Eisspeedway-WM-Kalender 2018:

13. Januar Qualirunde 1 Ylitornio/Finnland

13. Januar Qualirunde 2 Örnsköldvsik/Schweden

3./4. Februar Grand Prix Astana/Kasachstan

17./18. Februar Grand Prix Togliatti/Russland

3./4. März Grand Prix Berlin/Deutschland

17./18. März Grand Prix Inzell/Deutschland

7./8. April Grand Prix Heerenveen/Niederlande

10./11. Februar Team-WM Schadrinsk/Russland

Qualifikationsrennen Ylitornio (13. Januar): Max Niedermaier, Tobias Busch, Stefan Pletschacher

Qualifikationsrennen Örnsköldsvik (13. Januar): Günther Bauer, Hans Weber, Luca Bauer (italienische Lizenz)


Veröffentlicht am: 13.12.2017 | Kategorie: News Bahnsport | Zugriffe: 375
Dieser Newsbeitrag wurde verfasst von:

Thomas Schiffner

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