Formel I: In 2018 nichts Neues?

Die Formel1-Saison ist gerade erst zu Ende gegangen, da beschäftigen sich die neuen Macher der erfolgreichsten Motorsportserie der Welt von Liberty Media bereits intensiv mit der Planung für 2018 und der Zukunft der Formel I.

Nach der „Verrentung“ von Bernie Ecclestone ist viel frischer Wind in den Sport gekommen – der auch dringend nötig war. Das neue zeitgemäße Logo kam nicht überall gut an. Dass Liberty Media jetzt viel mehr in Werbung in neue (soziale) Medien investiert, wurde zwar grundsätzlich begrüßt, doch die Teams haben sich bereits darüber beschwert, dass ihnen bei der Ausschüttung aus dem großen Geldtopf nun weniger bleibt, weil der neue Promoter mehr in den Sport investiert.

Auf der Strecke dürfte sich 2018 nicht allzu viel ändern, denn die neuen Motorenbestimmungen, welche die FIA jetzt vorgelegt hat, sollen erst ab 2021 kommen. Daher wird sich wohl an den Kräfteverhältnissen, Nummer 1 Mercedes, Nummer 2 Ferrari und wohl Nummer 3 Red Bull in absehbarer Zeit wenig oder gar nichts ändern.

Zumal es in den wichtigen Teams zur neuen Saison hin kaum Fahrerwechsel gibt: Wichtigste Personalie der letzten Wochen war die Frage, ob der Pole Robert Kubica bei Williams Felipe Massa ersetzt. Wird er nicht – die Briten haben sich für die Fahrerpaarung Lance Stroll (19 Jahre) und Sergey Sirotkin (22) entschieden, also für eine Verjüngungskur zulasten des zurück getreten wordenen Massa.

Weil die Topteams Mercedes (mit Hamilton und Bottas), Ferarri (mit Vettel und Räikkönen) und Red Bull (mit Verstappen und Ricciardo) verständlicherweise ihre erfolgreichen Fahrerpaarungen behalten, könnte nur ein Kraftakt von Ferrari und Vettel für neue Spannung im WM-Kampf 2018 sorgen.

Lediglich das Force India Team mit Mercedes Power und seinen jungen Wilden Esteban Ocon und Sergio Perez könnte es schaffen, das Spitzen-Trio das ein oder andere Mal zu sprengen.

Eine weitere Änderung gibt es im nächsten Jahr dann doch noch: Das Schweizer Sauber Team, das von Ferrari mit Motoren ausgerüstet wird, soll nach Willen des Fiat-Konzerns 2018 als Alfa Romeo Sauber in der Formel 1 antreten. Ein traditionsreiches Formel1-Team käme dann wieder zurück – zumindest dessen Name.

Aus deutscher Sicht wird die F1 übrigens nächstes Jahr ein Stück fader: Pascal Wehrlein erhält bei Sauber keine Chance mehr; das Anfeuern gilt in 2018 Nico Hülkenberg und Sebastian Vettel.


Veröffentlicht am: 13.12.2017 | Kategorie: News Automobilsport | Zugriffe: 1513
Dieser Newsbeitrag wurde verfasst von:

Thomas Schiffner

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu dem Beitrag Formel I: In 2018 nichts Neues?? Dann senden Sie einfach eine Email an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Dies könnte Sie ebenfalls interessieren


DMV Inside

Das Magazin des DMV schnell, einfach und auf Wunsch unterwegs online lesen. Behalten Sie völlig kostenlos den Durchblick.

jetzt online lesen