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DTM-Start: Kultrennen Hockenheim

Am kommenden Wochenende öffnet die neue DTM-Saison auf dem Hockenheimring traditionell die Tore.
Es gibt viele gute Gründe, sich auf die neue Saison zu freuen. Stichwort: mehr PS, weniger Aerodynamik, weichere Reifen. Für die DTM-Piloten rangiert ein Grund ganz weit oben – und das ist der Ort des Saisonauftakts (5. bis 7. Mai). „Der Hockenheimring“, sagt Bruno Spengler (BMW), Champion von 2012, im Brustton der Überzeugung, „ist immer toll für die Show – für Fahrer und Zuschauer.“ Der Frankokanadier, 2016 unter Wert geschlagen, zählt zu den Sympathieträgern unter den 18 DTM-Cracks, nicht nur wegen seines charmanten französischen Zungenschlags! Spengler ist wie viele seiner Kollegen begeistert von der badischen Rennstrecke: „Schnelle Kurven, lange Geraden, hartes Bremsen und tolle Überholmöglichkeiten. Der Kurs bietet eine gute Kombination all dessen, was Rennfahren ausmacht – und ist daher sehr anspruchsvoll.“

Audi-Star Jamie Green: „Atmosphäre im Motodrom immer etwas Besonderes“

2015 wurde er nach vier Saisonsiegen knapp unterlegener Vizemeister, im vergangenen Jahr Dritter der Meisterschaft: Jamie Green (Audi) gehört zum absoluten Spitzenpersonal der DTM. „Die Atmosphäre im Motodrom ist immer etwas ganz Besonderes“, schwärmt er. „Ich liebe es, nach Hockenheim zu kommen.“ Der smarte Brite hat in den vergangenen Jahren fleißig Deutsch gelernt; er findet, das ist er den deutschen Fans schuldig. Das Saisonziel des dreifachen Vaters: „Meister werden – und Spaß haben!“ Nur vorsichtig optimistisch zeigt sich dagegen Vizemeister Edoardo Mortara, der Ende 2016 nach sechs Audi-Jahren zu Mercedes-AMG wechselte. „Ich habe die letzten drei Jahre immer um den Titel gekämpft“, resümiert der Italiener. „Aber jetzt bin ich in einem neuen Team. Ich muss viel lernen und arbeiten, das braucht womöglich Zeit.“ Soviel Zurückhaltung mag zu dem Temperamentsbolzen gar nicht passen, der beim Finale 2016 die Tribünen in Hockenheim zum Kochen gebracht hatte, in einer Art One-Man-Show. „Edo“ rang unglaublich entschlossen und sportlich fair Mann um Mann nieder, wurde Dritter am Samstag und Sieger am Sonntag – doch am Ende fehlten vier Punkte zum Titel. Den holte sich zum zweiten Mal nach 2015 Mr. Cool, BMW-Pilot Marco Wittmann. Für 2017 prognostiziert der Franke: „Die Rennen werden noch spannender.“



Mike Rockenfeller: „Es wird keinen Fahrer geben, der dominiert“

Mehr Spannung erwartet auch ein weiterer Charakterkopf der DTM: Mike „Rocky“ Rockenfeller. Der gebürtige Neuwieder wurde 2013 im Audi souverän Meister und erlebte im vergangenen Jahr eine Karrieredelle ohnegleichen. Audi setzt weiter auf ihn – was für ein Glück! Rocky gilt als ruhiger Typ. Aber wenn er über die neue Saison spricht, geht das ohne Punkt und Komma. „Die Rennen werden spannender; und normal wird es keinen geben, der dominiert, denn alle Autos sind auf einem Niveau“, sprudelt es aus ihm heraus – im sonoren Bass. „Der neue, weichere Reifen macht einen großen Unterschied. Man spürt, da ist ein anderer Drive drin. Mehr Racing auf der Strecke. Die Kurvengeschwindigkeiten sind extrem höher durch die geänderte Aerodynamik und die Reifen.“ Rocky holt tief Luft: „Das ist geil. Es wird cooler Motorsport sein.“ Wo er sich selbst sieht? Schulterzucken. „Ehrlich? Keine Ahnung.“ 2016 gab es bei 18 Rennen zehn verschiedene Sieger. Und Rockenfeller weiß: „Die Leistungsdichte wird in der neuen Saison nicht kleiner werden.“

Alles für die Fans: Noch mehr Unterhaltung, ARD-Konzert mit Alvaro Soler

In Sachen Unterhaltung neben der Rennstrecke legt die DTM 2017 eine Schippe drauf – etwa mit mehr Pitwalks, dem neuen, sensationellen Pit View mit Blick in die Teamboxen auch während der meisten Sessions und der Möglichkeit, die Boxenstopptrainings der Teams aus nächster Nähe zu verfolgen. Aufrüstung auch im Fahrerlager: Im „Fan-Village“ ist eine Show-Bühne aufgebaut, und an „Foodtrucks“ können Zuschauer Speis und Trank erwerben. Natürlich stehen weiterhin auch Autogrammstunden auf dem Programm. Die ARD Chartshow auf der Open-Air-Bühne in der Boxengasse gehört in Hockenheim praktisch zum guten Ton. Am Rennsonntagmittag ist Gute-Laune-Musik von Alvaro Soler angesagt. Der 25-jährige Spanier mit väterlicherseits deutschen Wurzeln hat mit spanischem Latino-Pop seinen eigenen Stil kreiert. Die bekanntesten Songs sind „El Mismo Sol“ und „Sofia“; beides Ohrwürmer, die zum Tanzen animieren.

Vorverkauf-Tickets noch bis zum Rennsonntagmorgen!

Dank des Print@Home-Verfahrens können Interessenten noch am Morgen des Rennsonntags DTM-Tickets von zu Hause über www.dtm.com zum leicht reduzierten Vorverkaufspreis kaufen und ausdrucken (Ausnahme: Family-Tickets). Die Tageskassen sind ab dem Veranstaltungsfreitag geöffnet. Das günstigste Ticket kostet freitags gerade zehn Euro, fürs Wochenende 25 Euro. Buchbar sind die Karten auch über die DTM-Ticket-Hotline unter 01806 456 456 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz/max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) oder die Hotline des Hockenheimrings unter 06205/950 222.