
Einstieg in den Motorradsport leicht gemacht
Für viele Jugendliche ein Kindheitstraum, aber auch für viele im fortgeschrittenen Alter eine attraktive sportliche Betätigung - Motorradsport.
Die Vielfalt im Motorradsport ist frappierend. Der Einstieg in den Strassenrennsport beginnt mit Pocket- oder Minibikes und setzt sich mit der 125er Klasse fort bis zum Moto GP. Motocross, Enduro und Motorrad-Biathlon sind weniger saubere aber umso spektakulärere Geländedisziplinen, in denen fast jede Altersklasse vertreten ist. Der Bahnsport ist durch spektakuläre Rennen in ovalen Stadien gekennzeichnet. Gefahren wird auf Sand, Gras und auf Eis! Beim Motorradtrial kommt es in hohem Maße auf Konzentration und Geschicklichkeit an.
In der Vorstellung der einzelnen Disziplinen erfahren Sie mehr.
News Motorrad
15.03.2012 Hauptversammlung des MSC Berghaupten
Der 1. Vorsitzende Thomas Näger begrüßte die Mitglieder und die Gäste und hieß alle zur Jahreshauptversammlung herzlich willkommen. In seinem Rückblick erwähnte der 1. Vorsitzende vielfältige Aktivitäten vor allen Dingenin...mehr
15.03.2012 Speed Start Berghaupten – Speedway Training mit Abschlussrennen
Am 24. März 2012 bietet der MSC Berghaupten e.V. im DMV allen interessierten Speedwayfahrern (Juniorenklassen, 500 ccm Solo und Gespann) ein Saison-Auftakttraining mit Abschlussrennen (Wertungslauf zur SBM in den...mehr
15.03.2012 Traditionelles Oster-Moto-Cross Rennen in Langgöns
Endlich ist es wieder soweit! Am 08. und 09. April 2012 findet das alljährliche Hessencup Auftaktrennen pünktlich zum Saisonstart auf dem Günther Leibrock Ring statt. Wie auch in den vergangenen Jahren werden in der Zeit von...mehr
Motocross ist eine faszinierenden Extremsportart, bei der sich Mensch und Maschine während eines Rennens stetig im Grenzbereich bewegen. Noch mehr als in anderen Motorsportarten müssen Cross-Fahrer über eine gute Grundkondition verfügen und dürfen keine Scheu vor Schmutz und Schlamm haben, da sich alles "off road" abspielt. Auf abwechslungsreichen Strecken wechseln sich weite Sprünge mit engen Kurven, tiefen und ausgefahrenen Schlammpassagen und Holperstrecken ab. Große Teilnehmerfelder machen diesen Sport nicht nur für die Fahrer zu einer echten Herausforderung sondern auch für die Zuschauer zu einem hochspannenden Erlebnis.
Da es viele Motocrossstrecken gibt, die auch häufig von Motorsportclubs betreut werden, ist ein Einstieg relativ einfach und verhältnismäßig kostengünstig. Ohne lange Anreise findet im Clubsport Motocross jede Altersklasse ihren Einstieg.

Motorrad-Biathlon ist ein Wettbewerb für zugelassene und nichtzugelassene Motorräder auf einem unbefestigten Rundkurs. Beginnend mit einer Startprüfung, auf der die Teilnehmer eine Laufstrecke von ca. 30–60 Meter zurücklegen, erfolgt anschließend eine Schießprüfung mit Luftgewehr bzw. Laser-Gewehr auf Klappscheiben. Das Fahren selbst ist nahezu identisch mit dem Motocross. Die Lauf- und Schießübungen sind für die überzeugten "Biathleten" das Salz in der Suppe.
Mehr Infos finden Sie auch unter www.motorrad-biathlon.de

Unter Enduro versteht man den Wettbewerb für zugelassene Motorräder auf teils befestigten, teils unbefestigten Rundkursen mit mehreren Wertungsprüfungen.
Von den Teilnehmern sind mehrere Fahrtabschnitte von einer Zeitkontrolle oder Durchgangskontrolle zur Nächsten zu durchfahren, in dessen Verlauf mehrere Wertungsprüfungen auf abgesperrten Strecken zu absolvieren sind. Zwischen den Wertungsprüfungen (WP´s) finden Verbindungsetappen auf öffentlichen Straßen mit großzügiger Sollzeit statt. Zeiten der einzelnen WP´s werden addiert, der Fahrer mit der geringsten Fahrzeit ist Sieger. Die Klasseneinteilung erfolgt nach Fahrzeugart, Hubraum und Lizenzart.
Wesentliche Durchführungsvoraussetzungen:
Fahrtstrecke bestehend aus Teer, Schotter oder unbefestigtem Untergrund, die zu mindestens zwei oder mehreren Wertungsprüfungen führt. Wertungsprüfungen auf Motocross-Strecken, Steinbrüchen, Wiesen-, Feld-, Wald- oder Schotterwegen oder sonstigem unbefestigten Gelände. Eine Genehmigung (z.B. Straßenverkehrsbehörde, zuständiges Landratsamt etc.) ist ggf. notwendig.
Eine deutsche Motorrad-Tourensportmeisterschaft gibt es seit 1995. Im jährlichen Terminkalender werden deutsche Motorradtreffen zusammen mit Prädikatstreffen des Weltverbands FIM und zusätzlichen Motorradtreffen der europäischen Nachbarländer gemischt und als „Deutsche Motorrad-Tourensportmeisterschaft“ angeboten.
Teilnehmen kann jede(r) Motorradfahrer(in), der (die) einen Motorradtourensport-Ausweis erwirbt. Als Fahrzeuge sind Motorräder des normalen Straßenverkehrs zugelassen: Solo-MR, Gespanne, Roller und Mopeds. Ziele sind 15 – 20 nationale und internationale Motorradtreffen; davon müssen mindestens 5 angefahren werden, um in Wertung zu kommen. Für die erfahrenen Kilometer werden Punkte vergeben, die nicht nur für die jährliche Meisterschaft entscheidend sind, sondern auch über weitere Jahre gesammelt werden können, um Tourensport-Abzeichen in verschiedenen Stufen zu erwerben. Die Sieger des Jahres (1.-3. Platz Fahrer, Beifahrer und Club) werden im Rahmen der DMV-Jahreshauptversammlung geehrt.
Die Rallye FIM, die unbeschadet des Titels keine Rallye ist, sondern das größte touristische Treffen in Europa (durchschnittliche Teilnahme 1.500 Fahrer aus über 30 Ländern), blickt auf eine lange Tradition zurück. Ankunft mit Zielkontrolle, Parc Fermé, gemeinsamer Tagesausflug, Parade der Nationen als Freundschaftsgruß an die Bevölkerung und abschließende Siegerehrung sind die Eckpfeiler. Die erste Veranstaltung fand 1936 in Berlin statt, mit Estland als Siegernation; zum 70. Jubiläum richtete Deutschland 2006 die 61. Rallye FIM erneut in Berlin aus.
Das FIM Moto-Camp ist ähnlich im Konzept, im Programm kürzer und im Nenngeld niedriger und zieht jährlich zwischen 250 und 500 Teilnehmer an. Deutschland (Pocking) war zuletzt 1995 Veranstalter des 14. Moto-Camps.
Beim Meritum-Treffen treffen sich die mit dem Abzeichen „Meritum“ dekorierten Rallye-FIMTeilnehmer (das Abzeichen wird abgestuft für je 5 Rallye-FIM-Teilnahmen vergeben), steht aber inzwischen auch Teilnehmern offen, die das erste Abzeichen noch nicht erworben haben.
Weitere Infos zum Motorrad-Tourensport finden Sie hier.
Weitere Infos zum Automobil-Tourensport finden Sie hier.
Trialsport ist Motorsport mit ungeheurem Feingefühl und Körperbeherrschung. Trial hat mit Rennsport nichts zu tun. Es gilt nach Möglichkeit das spezielle Trialmotorrad über Hindernisse zu fahren, ohne mit den Füßen den Boden zu berühren. Das Durchfahren dieser sogenannten Sektionen verlangt eine große Fahrzeugbeherrschung und absolute Konzentration. Hier geht es nicht um Geschwindigleit und trotzdem herrscht Hochspannung pur. Senkrechte Wände und enge Felsformationen zu überwinden, auf schmalen Graten sich bewegen und extreme Schräglagen ausbalancieren - das ist Trialsport. Auch der Trialsport ist für Anfänger gut geeigent, er fordert keine großen Investitionen und ist wenig Risiko behaftet. Auch hier sind die Motorsportclubs mit ihren unterschiedlichsten Geländeformationen die beste Adresse.
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Unter Supermoto versteht man einen kombinierten Wettbewerb für Motocross- und Enduro-Motorräder auf einem, für die Wettbewerbsart abgenommenen Rundkurs.
Die Teilnehmer haben eine Fahrprüfung nach Zeit und Runden in Abhängigkeit ihrer Klassenzugehörigkeit zu absolvieren.
Der Zieleinlauf und die tatsächlich zurückgelegten Runden entscheiden über die Platzierung. Eine Klasseneinteilung erfolgt nach Hubraum und Alter der Fahrer/innen.
Wesentliche Durchführungsvoraussetzungen:
Eine für Super-Moto abgenommene Strecke. Die Streckenlänge des Rundkurses sollte zwischen 700 und 3000 Meter liegen sowie mindestens über 60% Asphalt, Beton oder ähnliches Material und 20% Naturboden führen.
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Unter Straßenrennsport versteht man klassische Motorrad-Rundstreckenrennen auf Asphalt. Es wird um die schnellsten Rundenzeiten und Gesamtsiege gefahren. Sehr unterschiedlich sind die Leistungen und Kategorien im Straßenrennsport. Vom serienmäßigen Motorrad bis hin zu reinen Rennmaschinen, die nie eine Straßenzulassung bekommen würden, ist alles vertreten. Für den Einsteiger und Hobbyfahrer bietet sich der sogenannte Seriensport an, der diesen Sport recht preiswert ermöglicht. Hier geht es häufig mehr um Gleichmäßigkeit und Zuverlässigkeit als um absolute Spitzenzeiten.
Für professionellere und erfahrene Fahrer bieten sich weitere Möglichkeiten wie die DMV Rundstrecken Championship (DRC) an. In dieser 2.Liga unterhalb der IDM wird bereits hart um Plätze und Punkte gekämpft.

Der Begriff Bahnrennen bezeichnet einen Motorradrennsport, der in abgesperrten Ovalbahnen gefahren wird. Dieser Stadioncharakter macht diesen Sport auch für Zuschauer sehr interessant. Spektakulär und tatsächlich ohne Bremsen fahren die mit Methanol betriebenen Maschinen mit außergewöhnlichen Schräglagen durch das Oval.
Bahnsport wird in drei verschiedenen Formen ausgetragen. Speedway findet auf einer 400 m Kurzstrecke statt, Langbahn-Rennen auf einer 1.000 m Strecke. Untergründe können Sand, Lehm aber auch Gras sein. Daneben als alttraktiver Wintersport: Eisspeedway. Hier wird auf blankem Eis gefahren. Fast 3 cm lange Spikes sorgen für entsprechenden Vortrieb und natürlich Halt in den Kurven, die mindestens so spektakulär durchfahren werden wie bei den Sand- oder Grasbahnrennen.
In der Regel fahren 4 Fahrer in heißen Kurvendrifts gegeneinander

Pocket-Bikes sind die Straßenrennsportmotorräder in Kleinformat. Bereits mit 6 Jahren können die zukünftigen "Rossis" zeigen, was sie auf zwei Rädern können. Die ca. 6 PS starken Flitzer drehen bevorzugt auf großen Parkplätzen oder auch Kartbahnen ihre Runden. Gute Arbeit machen hier viele Motorsportclubs, sehen Sie doch hierin eine hervorragende Möglichkeit, den Nachwuchs an den großen Rennsport heranzuführen. Einsteiger sollten sich daher immer an einen Club in ihrer Nähe wenden. Dass diese kleinen Maschinen viel Spaß machen zeigt auch, dass sich inzwischen viele gestandene Männer auf diese Pocket Bikes setzen und ebenfalls mit viel Geschick und Balance ihre Runden drehen. |
In jedem Fall ideal - der Kontakt zu einem dem DMV angeschlossenen Motorsport-Ortsclub. Hier helfen Gleichgesinnte beim Einstieg und beim Aufstieg mit wertvollen Tipps. Häufig bekommt dort der Einsteiger schneller als gedacht Gelegenheit, die ersten Fahrversuche zu unternehmen.
Der Einstieg in den Motorradsport ist nicht schwierig. Im Motorradsport geht es bereits mit 6 Jahren los, dann allerdings nur in speziellen Schülerklassen! Gerade bei Jugendlichen sollte der Einstieg nur unter Aufsicht von Motorsport-Experten stattfinden. Mit 12 Jahren kann man schon in den "richtigen" Motorradsport einsteigen z.B. im Straßenrennsport, Motocross oder Bahnsport.
Die ersten Schritte sind für alle Einsteiger, ob groß oder klein, identisch und führen normalerweise über besagten Motorsportclub in heimischer Nähe. Ganz egal ob es sich um Cross-, Straßen-, Enduro-, Bahn- oder Trialsport handelt, in den Clubs des DMV finden sich immer Fachleute, die den Neulingen "auf die Sprünge" oder aber "ins Ziel" helfen. Im DMV sind weit über 400 Clubs beheimatet, schauen Sie einfach unter Clubsuche, nehmen Kontakt auf und vereinbaren Sie ein Probetraining. Wenn das Spaß macht und Sie Talent vorzuweisen haben, steht Ihrer großen oder kleinen Motorsport-Karriere nichts mehr im Weg.



