
Das deutsche Team für die Eisspeedway-Team WM wurde nominiert. Günther
Bauer, Max Niedermaier und Stefan Pletschacher sollen den letzten Platz aus
dem Vorjahr vergessen machen und ein besseres Ergebnis erzielen.
Beim Heimspiel der Eisspeedway Team WM im Vorjahr in Berlin hatte das
deutsche Team, das ohne Günther Bauer antrat den letzten Platz belegt. In
diesem Jahr hatte Deutschland nun das Glück, ohne Umweg über ein
Halbfinale für das Finale gesetzt zu sein.
Beim Finale in Togliatti (Russland) tritt das deutsche Team, das von Joachim
Ohmer betreut wird, nun in der nominell besten Besetzung an und will
versuchen den letzten Platz aus dem Vorjahr vergessen zu machen und ein
deutlich besseres Ergebnis als im Vorjahr einfahren. Vieles wird natürlich von
der Form von Deutschlands Eisspeedway- Ass Günther Bauer abhängen. Der
Vize-Weltmeister von 2003 verletzte sich beim Training in Schweden am
Daumen und hat in diesem Winter noch kein einziges Rennen bestreiten
können. „Ich bin noch nicht 100% schmerzfrei, aber es wird schon gehen“,
erklärt Bauer zu seinem Gesundheitszustand. Der amtierende deutsche
Meister ist zuversichtlich, dass das deutsche Team ein besseres Ergebnis als
im Vorjahr liefern kann, ist sich jedoch auch über die mangelnde Rennpraxis
im klaren: „Unsere Gegner sind jetzt deutlich mehr Rennen gefahren und ich
hingegen gehe hier ohne Rennpraxis ins Rennen. Dennoch schätze ich das wir
um den vierten und fünften Platz mitfahren können. Auf einen Platz unter den
ersten drei zu hoffen halte ich nicht realistisch. Wenn sich jedoch die Chance
auf einen Platz unter den ersten drei bietet, werden wir natürlich auch
versuchen etwas zu holen!“
D- Kader Eisspeedway Team WM Togliatti (RUS)
Günther Bauer, Max Niedermaier, Stefan Pletschacher;
Mannschaftsbetreuer: Joachim Ohmer
Team Germany startet die Vorbereitung in Cloppenburg
Wie bereits im Vorjahr trommelt René Schäfer seine Mannen bereits frühzeitig
zu einem Trainingscamp zusammen. Am 10. und 11. März trainiert das
deutsche Nationalteam wie bereits im Vorjahr auf der technisch sehr
anspruchsvollen Bahn in Cloppenburg.
„Wir haben im vergangenen Jahr optimale Bedingungen vorgefunden und der
Club war sehr motiviert um uns ein optimales Trainingslager zu ermöglichen.
Wir kommen sehr gerne wieder nach Cloppenburg“, erklärt Teamchef René
Schäfer. Neben zahlreichen Trainingsrunden auf der Bahn, sowie
entsprechendem Startbandtraining ist auch ein Mentaltraining mit Christian
Macha geplant, der in der Saison 2012 verstärkt mit den Fahrern aus dem
deutschen Nationalteam arbeiten soll.
Ein weiteres Trainingslager ist in Landshut geplant. Des weiteren werden
Fahrer aus dem Nationalkader auch wieder am Speedstart in Berghaupten
teilnehmen. Zudem hofft Teamchef René Schäfer, dass zahlreiche Fahrer aus
der 250ccm Klasse der Einladung zur internationalen FIM Youth Academy
nach Gorican (Kroatien) folgen werden.
Text: Manuel Wüst
Foto: Jörg Gaedtke
Günther Bauer kehrt ins deutsche Nationalteam zurück –
