Steigen Sie jetzt in den Automobilsport ein!
Wir zeigen Ihnen in den folgenden Rubriken die charakteristischen Merkmale der unterschiedlichen Disziplinen des Automobilsports auf. Idealerweise bringt der Einsteiger bereits gewisse Erfahrungen z.B. aus dem Kartsport mit. Aber auch völlige Neueinsteiger haben gute Chancen, erfolgreich in den Vierradsport einzusteigen. Wenn Sie sich einen Überblick verschafft haben, wenden Sie sich gerne direkt an einen Motorsportclub in Ihrer Nähe (siehe Clubsuche) oder sprechen Sie uns an. Wir beantworten Ihnen alle wichtigen Fragen.
News Automobil
08.09.2010 Herbstsitzung der Tourensportabteilung entfällt in diesem Jahr
Die traditionelle Herbstsitzung der DMV-Tourensportabteilung, im Kalender für den 5./6. November 2010 in Sindelfingen eingeplant, entfällt dieses Jahr. Durch den frühen Termin der DMV-Jahreshauptversammlung im Januar 2011,...[mehr]
31.08.2010 DMV QUAD CHALLENGE
Endrunde startet in Heringen Die DMV Quad Challenge 2010 startet in die Schlussrunde: 14 Tage nach dem Rennen in Hertingen in Südbaden zieht der Tross der spektakulären Vierrad-Piloten ins nordhessische Heringen an der Werra. Am...[mehr]
19.08.2010 Mit neun Jahren schon ganz vorne mit dabei
Ein 9-jähriger Quadfahrer aus Vilseck sorgt bei der Bavarian Quad Challenge für Furore. Raffael Brei holte sich in den ersten beiden Rennen den Sieg. Seit fünf Jahren ist Raffael nun schon auf dem Quad unterwegs. Die große...[mehr]
Informationen zum Einstieg in den Automobilsport
In jedem Fall ideal - der Kontakt zu einem dem DMV angeschlossenen Motorsport-Ortsclub. Hier helfen Gleichgesinnte beim Einstieg und beim Aufstieg mit wertvollen Tipps. Häufig bekommt dort der Einsteiger schneller als gedacht Gelegenheit, die ersten Fahrversuche zu unternehmen. Dabei ist es beim ersten Tanz um die Pylonen zunächst nicht wichtig, ob eine Karriere im Slalomsport, bei Rundstreckenrennen oder anderen Vieraddisziplinen angestrebt wird. Zu Anfang kann dies mit fast jedem (Serien-)Auto betrieben werden. Die Fahrzeuge werden wenig belastet, Unfälle sind eher selten. Zudem spielt absolute Fahrzeugbeherrschung eine größere Rolle als technische Hochrüstung. Als Anfänger beginnt man seine Karriere bei lizenzfreien Clubsportveranstaltungen wie 800-Meter-Slaloms oder in diversen Zuschauerklassen.
Mit zunehmender Rennerfahrung können entsprechende Lizenzen erworben werden, um so in höheren Klassen zu fahren. Die nationale Lizenz erhält das DMV-Mitglied nach ärztlicher Untersuchung ohne weitere Prüfungen für 75 Euro vom DMSB. Sie berechtigt zur Teilnahme an nationalen Gleichmäßigkeitsprüfungen, Rallyes oder Slalomveranstaltungen. Wer dort dreimal unter die ersten 75 Prozent der Klassenwertung fährt, kann für 126 Euro die A-Lizenz beantragen. Die berechtigt zum Start bei verschiedenen Markenpokalen, bei Bergrennen, Rallyes, Auto- oder Rallyecross und der Slalom-DM. Diese ist schon etwas für die härteren Rennfahrer, denn Erfolg haben heißt dort: schalten, kuppeln, bremsen im Sekundentakt.
Die Mitgliedschaft in einem Motorsportclub bietet dabei viele Vorteile: Häufig besitzen die Vereine sogenannte "Clubautos", kleine und günstige Rennfahrzeuge mit wenig Leistung, die eigens für den Slalomsport vorbereitet wurden. Diese werden in der Regel den Mitgliedern gegen einen geringen Betrag zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus bietet der aktive Motorsportclub auch weitere Betätigungsfelder im Bereich der Sportorganisation. Denn, für die Durchführung motorsportlicher Veranstaltungen werden zahlreiche Helfer an der Strecke benötigt. Als Rennleiter, Zeitnehmer, Streckenposten, technischer oder sportlicher Kommissar und Sekretär kann man nicht nur den Club unterstützen, sondern auch viele Kenntnisse und Erfahrungen sammeln. Ihren DMV Club finden Sie auf dieser Homepage unter DMV Clubs / Clubsuche.
Rallyesport
Rallyes sind Wettbewerbe zur Erzielung der schnellsten Zeit auf abgesperrten Strecken (Wertungsprüfungen), wobei die Fahrzeuge einzeln gegen die Stoppuhr fahren. Zwischen den Wertungsprüfungen (WPs) finden Verbindungsetappen auf öffentlichen Straßen mit großzügiger Sollzeit statt. Die Zeiten der einzelnen WPs werden addiert, der Fahrer mit der geringsten Fahrtzeit ist Sieger.
Wertungsprüfungen sind auf Privatgelände, gesperrten öffentlichen Straßen, Rennstrecken oder Auto-Cross-Strecken möglich. Eine Genehmigung (z.B. Straßenverkehrsbehörde, zuständiges Landratsamt etc.) ist zwingend notwendig.
Zugelassen sind alle Fahrer, die im Besitz eines gültigen Führerscheins sind und zumindest im Besitz einer Nat. DMSB-Lizenz (Kosten für DMV-Mitglieder 76 €)oder eine Veranstaltungslizenz (Kosten für DMV-Mitglieder 15 €) des DMSB sind.
Die straßenzugelassenen Fahrzeuge werden in verschieden Gruppen eingeteilt (z.B. Gruppe N, G, F, Historische Fahrzeuge, Youngtimer). Die Klasseneinteilung erfolgt nach Hubraum oder Leistungsgewicht.
Rundstreckenrennen
Rundstreckenrennen werden von motorisierten Fahrzeugen meist auf permanenten Kursen ausgetragen. Dort treten gleichartige Fahrzeuge gegeneinander an und fahren eine vorher bestimmte Anzahl von Runden. Dabei müssen langsamere Teilnehmer überholt werden, was u.a. den Reiz der Sportart für Fahrer wie Zuschauer ausmacht.
Die Strecke führt also immer wieder an der Ziellinie vorbei. Die Rundenlänge beträgt bei Kartrennen circa ein Kilometer. Eine Automobilrennstrecke ist normalerweise zwischen 2,5 und 6 km lang, längere Kurse wie die Nürburgring Nordschleife haben je nach Streckenvariante über 20 km Länge.
Im Rundstreckensport möglich sind auch gemischte Starterfelder mit verschiedenen Fahrzeug- und Hubraumklassen. Verboten sind jedoch Kombinationen aus Zwei- und Vierrädern, und aus Touren- und Formelrennwagen.
Automobilslalom
Automobilslaloms sind Wettbewerbe zur Erzielung der schnellsten Fahrtzeit auf einem mit Pylonen abgesteckten Parcours.
Die Fahrtstrecke wird auf einem großen Parkplatz, Firmengelände oder einer geeigneten Straße mit ebenem und festem Untergrund (Beton, Teer) angelegt und am Veranstaltungstag für die öffentliche Benutzung gesperrt. Auf dem ausgewählten Gelände oder der Straße wird ein Parcours mit Pylonen errichtet, der in erster Linie die Geschicklichkeit des Fahrers fordert. Dabei werden in der Regel 1 Trainingslauf und 2-3 Rennläufe gefahren. Es erfolgt eine Zeitnahme mit Lichtschranke. Verschieben bzw. Umwerfen von Pylonen werden mit Strafzeiten geahndet.
Es gibt 2 Arten von Slalom-Wettbewerben. Der Clubsportslalom mit maximal 800 Metern Länge oder der DMSB Slalom mit Streckenlängen zwischen 1000 und 5000 Metern.
Die Teilnehmer brauchen keine gültige Fahrerlaubnis für ihr Fahrzeug, bei DMSB Slaloms wird zumindest eine Nat. DMSB-Lizenz (Kosten für DMV-Mitglieder 75 €)oder eine Tageslizenz (Kosten für DMV-Mitglieder 15 €) verlangt. Für Anfänger besteht die Möglichkeit in einer Einsteiger-Klasse ab 16 Jahre den Slalomsport kennenzulernen.
Im Clubsport-Slalom genügt die DMV Mitgliedsschaft oder ein Clubsportausweis als Teilnahmevoraussetzung.
Die Fahrzeuge werden in Gruppen (G, F, H, N, Slalom Einsteiger) eingeteilt. In der Einsteigerklasse (bei 16 - 18jährigen bis max.Leistungsklasse 3, circa 140 PS) können fast alle Fahrzeuge mit Katalysator teilnehmen.
Der DMV veranstaltet eine eigene Autoslalom Serie. Mehr Infos hierzu auf den Seiten der Motorsportjugend MSJ.
Bergrennen
Bergrennen werden im Gegensatz zu Rundstreckenrennen grundsätzlich nur in Form von Einzelstarts auf einer genügend steilen Strecke bergauf durchgeführt. Die charakteristische Rückführung erfolgt im Konvoi bergab rollend mit ausgeschaltetem Motor.
Durch den Anstieg und den meist kurvigen Verlauf der Bergrennstrecken, oft auch mit Spitzkehren, werden die Geschwindigkeiten begrenzt und somit die Sicherheit verbessert. Hervorstechendes Merkmal dieser Sportrtart ist naturgemäß, dass keine weitläufigen Auslaufzonen eingerichtet werden können. Durch den Charakter des Einzelzeitfahrens sind Bergrennen keine Wettrennen im eigentlichen Sinne, da es nur selten zu Überholmanövern und somit auch fast nicht zu Kollisionen kommen kann. Dies hat für die Fahrer mit ihren teilweise sehr teuren Rennfahrzeugen den Vorteil, dass sie keine Schäden durch Fahrfehler anderer befürchten müssen. Trotz des Wegfalls des direkten Konkurrenzkampfes ist die fahrtechnische Schwierigkeit höher als auf Rundstrecken, da meist nur einmal im Jahr in zwei bis maximal vier Durchgängen trainiert werden kann. Die Kunst liegt zusätzlich darin, Details von mehreren Kilometern Bergstrecke im Gedächtnis zu behalten, um bei den Wertungsläufen erfolgreich zu sein.
Dragster
Dragster sind vierrädrige Rennfahrzeuge oder Motorräder, die speziell für Beschleunigungsrennen gebaut oder modifiziert wurden.
Als Public Racer werden serienmäßige, straßenzugelassene Autos mit keinen oder geringen Modifikationen bezeichnet. In dieser Klasse können auch Zuschauer mit ihren Wagen antreten. Der Klassiker im Amateurbereich ist das Duell von großvolumigen US-Fahrzeugen gegen den leichten, mit Porsche-Teilen und Turbolader aufgerüsteten VW Käfer.
Die höchste Amateurklasse sind die Competition Cars, die mit ihrem langen Radstand den Dragstern der Profi-Teams ähneln. Die stärksten Competition Cars sind mit aufgeladenen Motoren mit bis zu 1.500 PS ausgerüstet, mit denen Viertelmeilen-Zeiten um sieben Sekunden möglich sind.
Das Design der Klassen Pro Stock und Pro Mod basiert auf dem von Serienfahrzeugen. Kupplung, Antriebsstrang und Räder werden durch Spezialteile ersetzt. In der Pro-Stock-Klasse sind ausschließlich Saugmotoren mit einem maximalen Hubraum von 8.193,5 cm³ (500 cui) zugelassen. Die Fahrzeuge leisten etwa 1.200 PS. In der Klasse Pro Mod sind Saugmotoren mit Lachgaseinspritzung und einem maximalen Hubraum von 12.126 cm³ (740 cui) zugelassen. Werden aufgeladene Motoren verwendet, zu erkennen an dem aus der Motorhaube ragenden Lufteinlass des Kompressors, ist der Hubraum auf 8.635 cm³ (527 cui) beschränkt. Während die Fahrzeuge der Pro Stock-Klasse dem Serienpendant ähneln müssen, sind an den Dragstern der Pro Mod-Klasse weitestgehende Modifikationen erlaubt. Durch den Einsatz von Methanol als Kraftstoff in Verbindung mit Lachgas und mehr noch durch Aufladung kann die Motorleistung in der Pro Mod-Klasse auf über 2.500 PS gesteigert werden.
Die Top Methanol Dragster mit Ihrem langen Radstand, werden als die Dragster im eigentlchen Sinne bezeichnet. Die Versionen mit Normallänge und aufgesetzter Kohlefaserkarosserie nennen sich Funny Cars. Beide Versionen, die mit Methanol betriebenen Motoren bestückt sind, entwickeln Leistungen bis zu 3000 PS und beschleunigen die 1/4 Meile in weniger als 6 Sekunden.
Die Top Fuel Dragster schließlich bilden die Königsklasse dieser Disziplin. Durch hochsensible Technik und ein Nitro-Methanol Trebstoffgemisch entwicklen diese Fahrzeuge eine Leistung von bis zu 8000 PS, erreichen Endgeschwindigkeiten von über 500 km/h und die Durchfahrung der 1/4 Meile in weniger als 5 Sekunden!
Auch die Zweirad-Fraktion der Dragsterfahrer unterscheidet viele Klassen, die bis zu den Top Fuel Motorrädern reichen. Diese werden auf Basis von Zwei- oder Vierylinder Maschinen, häufig durch amerikanische Spezialfirmen, aufgebaut. Durch Aufladung mittels Kompressoren oder Turboladern können bis zu 1000 PS Leistung freigesetzt werden.
Autocross und Rallyecross
Unter Autocross versteht man Autowettbewerbe im Sprintstil für sowohl offene, sogenannte Autocross-Einsitzer, als auch geschlossene Tourenwagen und Produktionswagen. Die Rennen finden auf relativ kleinen und für das Publikum meist gut überschaubaren reinen Off-Road-Strecken statt. Im Unterschied dazu finden Rallyecross-Veranstaltungen auf gemischtem Terrain statt. Hier wechseln sich Erd-/Schotteranteile mit Asphaltabschnitten ab.
Tourensport
Die Entwicklung des Tourensports im DMV geht auf die Zeit ab etwa 1950 zurück. Rund 400 Mitglieder aus 35 DMV-Clubs freuen sich heute über jeden neuen Interessenten, auch Schnuppergäste sind willkommen. Als Ziel stehen im allgemeinen jährlich 2 internationale Sternfahrten, ausgerichtet durch die Tourensport-Abteilung und 4 nationale Ziele, ausgerichtet durch DMV-Clubs, zur Auswahl. Teilnahmeberechtigt sind nun alle Fahrer/Beifahrer von Automobilen und Motorrädern, die Mitglied eines deutschen Motorsport-Verbands und im Besitz eines gültigen Tourensportausweises sind.
Dieses gemischte Angebot des Verbandes an Auto- und Motorradfahrer gibt es nur in wenigen Ländern - z. B. Österreich -. Touristische Treffen werden in den meisten Nachbarländern überwiegend nur für Motorradfahrer veranstaltet.
Nationale und internationale Sternfahrten stehen regelmäßig auf dem Programm der Organisatoren des Tourensports im DMV. Der Einstieg ist denkbar einfach, denn dieser erfordert lediglich ein straßenzugelassenes Motorrad oder Auto und natürlich viel Spaß am Fahren oder "Cruisen" durch interessante Landschaften und Länder. Zur sportlichen Wertung gibt es mehr Information unter der Rubrik DMV Meisterschaften Automobil und Motorrad.
GEWINNSPIEL- werden Sie Mitglied und gewinnen IDM-Karten
Jedes DMV-Mitglied hat die Chance 5x2 Wochenendkarten für das IDM-Finale vom 17.-19. September 2010 in Hockenheim zu gewinnen. Die Verlosung findet am 10. September statt. Senden Sie ihre richtige Antwort (inkl. Beitrittserklärung) an dmv@dmv-motorsport.de. Wenn Sie zu den Gewinnern zählen, werden wir Sie kontaktieren.
Frage: Wann findet das BMC-IDM Finale in Hockenheim statt?
a) am 05. September
b) am 19. September
Liebe DMV-Mitglieder,
die DMV Webseite soll eine interaktive Plattform werden. Das heißt: Wir wollen ab sofort Ihre Meinung in die Weiterentwicklung der Seite stark mit einbeziehen. Das können wir nur, wenn Sie uns Ihre Meinung mitteilen:
- Was gefällt Ihnen an der Seite besonders gut oder schlecht?
- Wo fehlen Ihnen Informationen und welche Inhalte wünschen Sie sich zusätzlich?
Natürlich veröffentlichen wir auch - und vor allem - kritische Meinungsbeiträge!
Bitte Ihre/Eure Meinungsbeiträge per e-mail an dmv@dmv-motorsport.de.






















